Rekord an Übernachtungen

Neuenrader Gärten haben viel zu bieten. Das soll sich auch in diesem Jahr wieder zeigen, wenn bei den „Offenen Gärten im Ruhrbogen“ neun Hönnestädter die Pforten ihrer grün-bunten Inseln für Besucher öffnen.

NEUENRADE ▪ Nicht nur das Land Nordrhein-Westfalen kann für 2011 einen Gästerekord vermelden (19,5 Millionen Besucher). Auch in Neuenrade stieg die Zahl der Übernachtungen sprunghaft von etwa 14 000 auf mehr als 19 500, wie Margarete Kind den Mitgliedern des Verkehrsvereins Neuenrade bei der Jahreshauptversammlung am Dienstagabend mitteilte. Von Susanne Riedl

Die Zahl sei allerdings mit etwas Vorsicht zu genießen, so Kind, denn in der Vorjahresstatistik sei versehentlich ein Hotel nicht berücksichtigt worden. „Dennoch ist es die höchste Zahl, an die ich mich erinnern kann“, freute sich Geschäftsführer Dierk Rademacher.

Meistens bleiben die Gäste 1,9 Tage in der Hönnestadt, hatte Kind errechnet. Hauptsächlich besuchen zwar Geschäftsreisende und Monteure die Hönnestadt, aber die Statistik weist auch Touristen auf und Übernachtungen, die aufgrund von Familienfeiern gebucht wurden.

„Die Auslastung der Zimmer liegt bei 90 Prozent“, gab Kind eine weitere erfreuliche Zahl bekannt. Ferienwohnungen seien bis zu 80 Prozent ausgelastet. Der Versuch, das Buchungsverfahren auch online anzubieten sei mangels Interesse aber wieder eingestellt worden, so Kind.

Des Weiteren blickte sie auf die Höhepunkte im vergangenen Vereinsjahr zurück: Mit 250 Zuhörern sei das Wallkonzert ebenso zufrieden stellend besucht gewesen wie das Seniorenfest im Kaisergarten. Da kamen stolze 380 Gäste.

Und auch die „Offenen Gärten im Ruhrbogen“, Neuenrade nahm mit vier Gärten an diesem interkommunalen Angebot teil, waren ein Erfolg – zwischen 100 und 200 Besucher schlenderten durch die Neuenrader Gärten. Das sind Veranstaltungen, an denen auch im aktuellen Vereinsjahr festgehalten werde. Bei den „Offenen Gärten im Ruhrbogen“ beteiligen sich in diesem Jahr neun Gärten aus der Hönnestadt.

Nach dem erfolgreichen Auftakt von „Kunst und Klön“ in 2011 soll es am 2. September eine Fortsetzung des Familientages geben, wie Antonius Wiesemann versicherte. Erste Gespräche mit Künstlern und Musikern der Premierenveranstaltung seien bereits geführt worden – alle haben ihr Wiederkommen signalisiert.

Um die Ersatz-Veranstaltung für „Musik in der Gasse“ noch attraktiver und abwechslungsreiche gestalten zu können, hat der Verkehrsverein außerdem Kontakt zu weiteren Künstlern und Musikern aufgenommen. „Wichtig ist, dass die Familie den ganzen Tag unterhalten wird“, so Wiesemann.

Die Vermietung der E-Bikes könne eventuell nach Ostern an den Start gehen, informierte schließlich Rademacher. Die ersten Alltags-Tests seien gut verlaufen – im Moment würden die E-Bikes gewartet. Geplant sei, demnächst die Hotels zu informieren und entsprechende Kartenmaterial zur Verfügung zu stellen.

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