Reichstag in Berlin mit Draht aus Neuenrade verhüllt

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Verhüllter Reichstag: Der Draht, der für die Aktion des Künstlers Christo im Jahr 1995 benötigt wurde, kam aus Neuenrade. Ein Stück des Originalstoffs ist im Stadtmuseum zu sehen.

Neuenrade - Das Stadtmuseum Neuenrade an der Ersten Straße 19 ist am kommenden Sonntag, 21. Juli, von 15 bis 17 Uhr geöffnet.

Das Neuenrader Familienunternehmen Drahtwerk Elisental wird in diesem Jahr 100 Jahre alt. Als Museumspartner ist Elisental im Museum mit einer Vitrinenbox vertreten. Dort ist Wissenswertes über die Firmengeschichte zu lesen und Produkte werden gezeigt. 

„Auch über sicher nicht den größten und bedeutendsten, aber bestimmt einen sehr interessanten Umsatz gibt es etwas zu sehen“, sagt Klaus Peter Sasse vom Museumsteam. 

Insgesamt nur wenige Kilo

Als Künstler Christo die Verhüllung des Berliner Reichstags plante und 1995 letztlich auch realisierte, kam er auf die Idee, das mehr als 100 000 Quadratmeter große Polypropylengewebe vollständig mit Aluminium zu bedampfen.

„Denn es sollte schön glänzen und trotzdem leicht sein. Den Draht dafür hat Elisental geliefert. Insgesamt nur wenige Kilo. Aber in der Zeit der Verhüllung vom 24. Juni bis 7. Juli 1995 strahlte Elisental somit nicht nur in Berlin, sondern durch die Fernsehbilder um die ganze Welt. Denn die Reichstagsverhüllung ist eines der bekanntesten Werke für Kunst im öffentlichen Raum geworden“, sagt Sasse. 

Ein kleines Stück vom Originalstoff gibt es am Sonntag im Museum zu sehen

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