Ausschluss

Rechtsradikale Tendenzen? Ratsfraktion im MK schließt Mitglied aus

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Neuenrade - Ein jüngeres FWG-Mitglied, das sich rechtsradikal geäußert haben soll, wurde jetzt im Rahmen der jüngsten Jahreshauptversammlung aus der Freien Wähler Gemeinschaft Neuenrade (FWG) ausgeschlossen.

Das Votum erfolgte einstimmig. Wie Detlef Stägert, Vorsitzender der FWG, auf Nachfrage erläuterte, habe sich das ehemalige Mitglied bei Facebook entsprechend geäußert. Im vergangenen halben Jahr habe der Mann Tendenzen gezeigt, die man in dieser Form bei der FWG nicht dulden könne. „So jemand ist mit Sicherheit nicht richtig bei uns aufgehoben.“ 

Sogar in Anwesenheit ausländischer Bürger habe er sich aufgeregt. Das sei sehr beschämend gewesen. Natürlich habe man mit ihm gesprochen – mehrfach – betonte Stägert. Auf Einsicht sei man bei dem ehemaligen Mitglied, das etwas zwei Jahre bei der FWG weilte, nicht gestoßen. Rechte Tendenzen hätten sich zudem gezeigt, als er gesagt habe, es sei an der Zeit, dass die AfD komme. 

FWG beruft sich auf Persönlichkeitsschutz

Als Freie Wählergemeinschaft habe man ein gewisses Standing in Neuenrade, dazu passe jemand mit diesen politischen Ansichten nicht. Um wen es sich bei dem Ausgeschlossenen handelt, wollte Stägert aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nichts sagen. 

Ursprünglich sei man mit dem Mann ins Gespräch gekommen, der habe dann verlauten lassen, dass er der FWG-Politik zugetan sei. Mal habe man mit ihm mehr, mal weniger zusammengearbeitet.

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