RTF des TuS Neuenrade: 376 Teilnehmer

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Neuenrade - 5,38 Kilometer, die es in sich haben. Die ersten Meter von Amecke-Bruchhausen durch die Wiesen und Felder sind beschaulich. Dann schlängelt sich das Asphaltband hinauf zur Kracht – 160 Höhenmeter sind bis dort zu bewältigen.

Für die weniger durchtrainierten Teilnehmer der Neuenrader RTF war die als Kettencheck bezeichnete Passage eine ernsthafte Herausforderung. Machbar, aber schweißtreibend. Anschließend folgte der „Abstieg“ vom Gipfel, 110 Meter runter ins Tal zur Affelner Mühle. Wenige Minuten, um durchzuatmen, die Energiespeicher zu schonen. Denn: Es folgte einer der letzten „Höhepunkte“ vor dem Ziel an der Neuenrader Niederheide: der Anstieg hoch nach Affeln.

Der Kettencheck war kein Muss, die Macher der RTF hatten wieder mal ein attraktives Streckenprogramm mit Distanzen zwischen 46 und 154 Kilometern zusammengestellt. Lediglich die Kurzstrecke, 21 Kilometer lang, die unter anderem für Familien mit Kindern gedacht war, fiel den vielen Baustellen rund um Neuenrade zum Opfer. Felix Loch, Vorsitzender der Neuenrader Radsportabteilung, und seinem Orga-Team war es nicht möglich, einen Rundkurs mit rund 20 Kilometern zu finden, der keine großen Anstiege oder Straßen mit zu viel Verkehr beinhaltete. „Hoffentlich wieder im nächsten Jahr“, sagte Loch, der glaubt, dass die Arbeiten an den Baustellen am Kohlberg und Richtung Garbeck bis dahin erledigt sind.

376 Teilnehmer treten bei Neuenrader RTF in die Pedale

Auch wenn der Familienkurs diesmal gestrichen wurde und die Teilnehmerzahlen nicht ganz an das Rekordergebnis des Vorjahres heranreichte, fiel die Bilanz der TuS-Abteilung absolut positiv aus. „Entscheidend ist doch, dass die, die mitfahren, ihren Spaß haben und anschließend zufrieden nach Hause fahren“, meint der Vorsitzende. Und genau diese Stimmung war sowohl auf der Strecke als auch im Zielbereich zu spüren.

376 Athleten hatten sich diesmal am Schulzentrum an der Niederheide eingefunden, um von dort aus die vier Strecken in Angriff zu nehmen. Nach getaner Arbeit zeichnete der Veranstalter wie üblich den jüngsten und den ältesten Radsportler sowie die größte Mannschaft aus. Sebastian Steiger (Jahrgang 2002) und Helmut Gurski aus Plettenberg (Jahrgang 1930) bekamen ebenso einen Pokal überreicht wie die Radler der PSV Iserlohn, die mit 16 Sportlern an den Start gegangen waren.  - Von Markus Jentzsch

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