Bürgerbeteiligung ein Problem

Quartiersmanagement: Neue Manager arbeiten im Hintergrund

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Die Neugestaltung der Altstadt ist eines der Projekte. Dabei soll es auch um eine Verbesserung der dortigen Verkehrssituation inklusive Parkraumkonzept gehen.

Neuenrade – Auch in Corona-Zeiten muss die Handlungsfähigkeit der Verwaltung aufrecht erhalten werden. Das betrifft natürlich auch Projekte, bei der Außenstehende involviert sind. So ist derzeit das Quartiersmanagement im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (Isek) in Arbeit.

Die neuen Quartiersmanager Natalie Kirsch und David Knospe des Dortmunder Planungsbüros Stadtkinder konnten coronabedingt öffentlich zwar noch nicht vorgestellt werden, sind aber schon häufiger in der Verwaltung unterwegs. 

„Arbeit gibt es schon“, sagt Bauamtsleiter Marcus Henninger. Schließlich fällt unter anderem die Neugestaltung der Altstadt und die Umgestaltung der Bahnhofstraße mit in den Zuständigkeitsbereich von Kirsch und Knospe. Nur sei der Bürgerkontakt eben schwierig, sagt Henninger. 

Bürgerkontakt eminent wichtig

Aber gerade dieser Bürgerkontakt sei eminent wichtig, gelte bei der Realisierung der Projekte schließlich auch das Bottom-up-Prinzip. Denn der Anstoß und Wirkprozesse sollen von den Bürgern ausgehen und final in einem fertigen Konzept münden. Die Vorbereitungen laufen trotz dieser Schwierigkeiten aber. „Wir machen das derzeit teilweise per Videokonferenz“, sagt Henninger. Zudem denke man über ein Online-Beteiligungsmodell nach – ähnlich dem Klimaschutzkonzept für Neuenrade. Dabei konnten Bürger auf einer digitalen Plattform, die mit einer Karte versehen war, ihre Ideen hinterlassen. 

Für das Quartiersmanagement in Neuenrade – ausgelegt auf sieben Jahre – sind insgesamt 400 000 Euro eingeplant, der Eigenanteil der Stadt beträgt 160 000 Euro, die übrigen 240 000 Euro sind Fördermittel. 

Fördergeld ist schon geflossen

Speziell die Altstadt-Neugestaltung, wo die Bürger mit ihren Ideen eingebunden werden sollen, gehört zu den anspruchsvollen Vorhaben. So hat die Altstadtgemeinschaft bereits ein Verkehrskonzept entwickelt, das in den politischen Gremien der Hönnestadt vielfach gelobt wurde. Auch das Leerstandsmanagement ist Thema, ebenso das Parkraum-Bewirtschaftungskonzept. 

Das Fördergeld der Landesregierung ist geflossen, die Bescheide sind da, auch die Eigenanteile der Stadt wurden in den Haushalt eingepflegt.

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