Protest der Unternehmer

NEUENRADE ▪ Im nächsten Jahr soll auf Werdohler Stadtgebiet die Hangbrücke auf der Neuenrader Straße saniert werden. Und wie die Neuenrader aus Vorgesprächen wissen, denken die Verantwortlichen des Straßenbaulastträgers, Straßen NRW, darüber nach, während der Bauarbeiten die Straße komplett zu sperren. Aus Kostengründen. Und die Bauzeit beträgt dabei ein Jahr.

Im Neuenrader Rathaus horchte man auf, da diese Strecke eine wichtige Verkehrsader für den LKW-Verkehr ist. Hier verteilt sich alles in Richtung Werdohl und die Autobahn in Lüdenscheid.Die Neuenrader Unternehmer wurden angeschrieben und um Stellungnahme gebeten. 40 Unternehmer, so hieß es am Rande des Wirtschaftsgespräches im Kaisergarten, meldeten sich zurück. Tenor der Antworten: „Das kommt gar nicht in Frage“. Auch Petra Bültmann-Steffin, Chefin der Bültmann GmbH, machte sich schon Sorgen. Schließlich produziert man in dem Werk gewaltige Anlagen, die per Lkw auf die Reise gehen. Diese Straße sei da unbedingt nötig, sagte sie.Sowohl die Strecke über den Kohlberg, als auch die Strecke ins Tal über die Helmecke sei für Lastwagen nicht befahrbar, erläuterte Baumamtsleiter Marcus Henninger gestern in einem Gespräch. Etliche Telefonate habe man inzwischen in dieser Angelegenheit geführt. Nun werde man die Bedenken der Stadtspitze und den Unternehmern in schriftlicher Form beim Landesbetrieb einreichen. Auch in Werdohl ist man inzwischen sensibilisiert. Auch dort würden Gespräche geführt, sagtet Henninger. ▪ Peter von der Beck

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare