Projekt Versorgungszentrum: Unterstützung von Minister Laumann

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Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (Dritter von links) traf sich zum Gespräch mit Daniel Wingen (von links), stellvertretender Fraktionschef der CDU Neuenrade, Bürgermeister Antonius Wiesemann und Marco Voge (Landtagsabgeordneter).

Neuenrade - Ministerielle Unterstützung für das Projekt Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) in Neuenrade holten sich jetzt Bürgermeister Antonius Wiesemann und die CDU-Spitze mit Vizefraktionschef Daniel Wingen, direkt beim Landesminister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Karl-Josef Laumann.

Vermittelt hatte das Gespräch der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Marco Voge, der ohnehin zum Thema Hausärztemangel in Kontakt mit der CDU Neuenrade steht. Die hatte unlängst einen Antrag gestellt, der auch vom Rat abgesegnet worden war. Die Verwaltung sollten demnach prüfen, ob sich eine Medizinisches Versorgungszentrum realisieren lasse. 

Bei dem Treffen mit Laumann präsentierten Wingen, Wiesemann und Voge die Situation, Probleme und Lösungsansätze, heißt es in einer Mitteilung des Landtagsabgeordneten. Der Minister habe zugesagt, die Neuenrader bei ihrem Vorhaben zu unterstützen. Schließlich habe Laumann schon als Staatssekretär in Berlin im Rahmen der Gesetzgebung dafür gesorgt, dass die Möglichkeiten für Kommunen zur Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums ins Gesetz integriert worden seien. 

Sollten die Bemühungen in Neuenrade von Erfolg gekrönt seien, erhofft sich Voge mehr. „Für andere Städte und Regionen in NRW könnten die Bemühungen in Neuenrade Modell- und Pilotcharakter haben.“ 

Wiesemann: Bürgern die Sorge nehmen 

Auch Bürgermeister Wiesemann kommt in der Pressemitteilung zu Wort: Die in den vergangenen Jahren festgestellte Entwicklung einer drohenden medizinischen Unterversorgung müsse kurzfristig behoben werden, aber eine Lösung liege nicht in der Schublade. „Viele reden nur, aber tun nichts. Konkrete Vorschläge lassen auf sich warten. Nur Ideen und Köpfe helfen uns weiter, perspektivisch die medizinische Versorgung unserer Stadt sicherzustellen“, wird Wiesemann zitiert. Mit dem Projekt Versorgungszentrum könne man den Bürgern die Sorge nehmen, in Neuenrade zukünftig nicht gut medizinisch betreut zu sein. Die Unterstützung des Ministers für ein neuartige Lösung sei ihm dabei sehr wichtig und helfe weiter. 

Auch der stellvertretende CDU-Fraktionschef, Daniel Wingen, sagte, dass der intensive Kontakt mit Minister Laumann entscheidend dabei geholfen habe, die richtigen Weichen zu stellen und Probleme aus dem Weg zu räumen.

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