Vorbildlicher Babywald

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RWE-Repräsentant Klaus Mußhoff (Mitte) übergab den Klimaschutzpreis an Horst Hanke. ▪

NEUENRADE ▪ Das Klima des Planeten, auf dem wir leben, ist sensibel. Seine Reaktionen auf Veränderungen haben wir schon zu spüren bekommen und werden es wahrscheinlich in Zukunft noch häufiger tun. Denn: Wirtschaftswachstum steht in unserer Gesellschaft an erster Stelle, wollen wir im globalen Rennen nicht den Anschluss verlieren. Da kommen grüne Zeichen in dieser Zeit gerade recht, auch wenn sie mit Blick auf das große Ganze relativ klein erscheinen. Der Babywald am Neuenrader Kohlberg ist so ein Projekt – überschaubar, aber mit Signalwirkung, auch über die Neuenrader Stadtgrenzen hinaus.

Der „Jahrhundertsturm“ Kyrill hat den Waldflächen am Kohlberg arg zugesetzt – die Klimaveränderung lässt grüßen. Bis die Narben verheilt sind, werden noch Jahre, eher Jahrzehnte ins Land ziehen. Aus der Abteilung Stadtverschönerung des Forums Neuenrade kam der Vorschlag, dort einen Mischwald anzulegen – der Neuenrader Kinder als Paten haben sollte. „Anfangs haben wir mit vielleicht 25 Anmeldungen gerechnet“, erinnerte sich der Ideengeber Horst Hanke am Dienstagvormittag während eines Ortstermins. Mittlerweile stehen fast 200 Bäume auf dem Höhenzug, ein Ende der Erfolgsgeschichte ist nicht abzusehen. Grund genug für RWE, das Projekt mit dem Klimaschutzpreis auszuzeichnen.

Initiator Horst Hanke nahm die Urkunde in Empfang, betonte bei dieser Gelegenheit aber ausdrücklich, dass der Erfolg einer Teamleistung zu verdanken sei. Er nannte exemplarisch die Abteilungsmitglieder Jürgen Hederich, Josef Brockhagen, aber auch Margarete Kind und natürlich das Team um Fachmann „Toni“ Wiesemann. ▪ Markus Jentzsch

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