„Die Situation ist friedlich“

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Brennende Mülltonnen, wie kürzlich in Küntrop, sind allgemein in Neuenrade selten ein Problem für die Polizei.

Neuenrade - „Vandalismus ist wirklich das Sinnloseste, was man machen kann, denn Schäden zahlt der Steuerzahler selbst“, sagt Thomas Voit, Leiter der Polizeiwache Werdohl. „Blinde Zerstörung“ sei laut der Werdohler Polizei, die auch für Neuenrade zuständig ist, kein großes Problem in der Stadt an der Hönne.

Indes staunte der Küntroper Dirk Bröske kürzlich nicht schlecht: „Wie von Zauberhand hatten sich auf den Papiermülleimern Zeitungen entzündet“, berichtet Bröske mit ironischem Unterton dem SV. Ärgerlich für den Hausbesitzer, denn den Schaden, den ihm sein Mieter gemeldet hatte, schätzt er auf rund 200 Euro. „Die Mülleimer sind am Deckel und den Griffen angeschmort, die müssen ersetzt werden. Da hatten Kinder zwei Minuten Spaß, die dann stundenlangen Stress und Ärger verursachen“, so Bröske.

Jedoch seien Zerstörungen durch Vandalismus in Neuenrade relativ selten. „Es gibt keine Häufungen vom Tatbestand des Vandalismus. Da sind die Neuenrader Bürger recht vernünftig“, so Polizeichef Voit. Allerdings sei bei diesen Außen-Delikten aktuell „Winterpause“, so dass eine genauere Einschätzung erst ab April oder Mai möglich sei. Probleme wie in Werdohl, wo in der vergangenen Zeit häufig Mülleimer in Brand gesteckt wurden, habe es bisher in Neunrade nicht gegeben. „Die Situation in Neuenrade kann man, ohne zu lügen, als relativ ruhig und friedlich bezeichnen“, resümiert Voit.

Der Bezirksbeamte Dietmar Neuhaus, der für Neuenrade zuständig ist, wird zur Zeit von den Werdohler Kollegen vertreten. Diese fahren regelmäßig zur Kontrolle nach Neuenrade. Neuhaus wird jedoch ab der zwölften Kalenderwoche, ab dem 16. März, seinen regulären Polizeidienst fortführen. Er ist dann zu den gewohnten Zeiten wieder im Rathaus anzutreffen oder über Tel. 0 23 92/6 10 00 erreichbar.

- Von Benny Finger

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