Präsentation und Austausch an der Kulturvilla

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Die fünf Künstler mit Irmhild Hartstein (3.v.l.) und Bügermeister Klaus Peter Sasse (4.v.l.) vor ihrer neuen Heimat, der Jurte im Garten der Villa am Wall. ▪

NEUENRADE ▪ Zum Auftakt gab es erstmal schwungvolle Scottish-Folkmusic in der Kulturvilla am Wall. Bürgermeister Klaus Peter Sasse hatte nach dem kleinen Auftritt von Sandy Cheyne mit seinem Banjo das Vergnügen das erste Internationale Künstlersymposium in Neuenrade zu eröffnen.

„Eine Vernissage ist das hier ja eigentlich nicht“, stellte Sasse bei der Begrüßung der Künstler Sandy Cheyne (Schottland), Mirtha Monge (Peru), Raquel Hofer (Kolumbien), Dr. Ebrahim Ehrari (Aserbaidschan) und Thomas Ohm (Deutschland) fest. Eine Vernissage hätte bedeutet, dass die Werke der Künstler präsentiert werden könnten, doch soweit war es Dienstagnachmittag noch nicht.

Bis Samstag sollen die Neuenrader die Gelegenheit haben bei der Erschaffung der Kunstwerke hautnah dabei zu sein. Dafür stellten die Pfadfinder eine Jurte im Garten der Villa am Wall auf. Dort sollen die Künstler ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Schon am Vortag hatte Sasse das Gespräch mit den international erfahrenen Künstlern gesucht. Ein Thema war dabei das Stichwort Heimat, da die fünf Kunstschaffenden alle ihre Wahlheimat in Deutschland gefunden haben.

Bei der Eröffnung legte Sasse zudem ein Augenmerk auf die Bedeutung des Wortes Symposium. „Das kommt eigentlich aus dem altgriechischen und bedeutet gemeinsames Weingelage“, erklärte der Bürgermeister und führte aus, dass nur trinken natürlich langweilig sei, aber in solch einer Runde deshalb auch ausgiebig diskutiert würde. Demnach, erläuterte Sasse, habe das Symposium in Neuenrade zwei Funktionen. Auf der einen Seite die Präsentation der Werke und auf der anderen Seite den Austausch untereinander.

Sein Dank galt anschließend den Organisatoren Thomas Ohm und Irmhild Hartstein vom forumneuenrade. Ohm gab diesen Dank gleich im Namen aller Künstler zurück und bedankte sich für die freundliche Aufnahme „in der kleinen Stadt im Sauerland.“

Nach einem ersten Arbeitstag in der Kiku-Kunstwerkstatt wollen die Künstler ab Mittwoch dem Wetter trotzen und ihre Werke in der Jurte neben der Kulturvilla entstehen lassen. Bis Freitag kann – täglich ab 14 Uhr – jeder Interessierte den Kreativen über die Schulter schauen oder mit ihnen das Gespräch suchen. ▪ ds

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