Positives Fazit zum Affelner Bauernmarkt

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Übrig gebliebene Kartoffeln zeugten Montag noch vom großen Auftrieb beim 18. Bauernmarkt. ▪

AFFELN ▪ Frühmorgendliche Ruhe lag gestern über Affeln. Nur der eine oder andere Trecker war am Ortsrand zu vernehmen. Dort beschäftigten sich die Helfer des Landmaschinenvereins damit nach dem großen Trubel auf dem riesigen Gelände des Bauernmarktes wieder für Ordnung zu sorgen.

„Gestern Morgen hatten wir erst Tränen in den Augen wegen des Regens. Gestern Nachmittag hatten wir dann Tränen in den Augen wegen der vielen Besucher“, zog Hubertus Klöwer, Vorsitzender des Affelner Landmaschinenvereins, ein positives Fazit zum 18. Bauernmarkt. Sonntagmorgen war solch ein Resümee noch nicht absehbar. Viele Wolken und Regenschauer ließen keinen schönen Tag erwarten, doch pünktlich zum Auftakt zeigte sich die Sonne und die Besucher kamen in Scharen. Auch das Fazit der Händler war deutlich positiv. „Nicht einer hat einen schiefen Ton gesagt“, freute sich Klöwer.

Etwa 20 Helfer waren gestern Vormittag noch damit beschäftigt, die Felder zu reinigen, die Kartoffeldampfmaschine zu entleeren oder die Stände der Dorfvereine abzubauen. Gegen Mittag trafen sich dann alle Aktiven zum gemeinsamen Mittagessen. „Erst dann kann ich sagen wie viele Helfer heute wirklich da sind“, sagte Klöwer, dem auf dem weitläufigen Gelände der Überblick über seine Mitstreiter verloren ging.

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Affelner Bauernmarkt

Am Sonntag ging es da noch weitaus unruhiger zu. Rund 10 000 Besucher schauten sich die große Zahl historischer Schlepper, die interessanten Vorführungen zur Heuernte und die vielen bunten Stände rund um die Heimat des Landmaschinenvereins an. „Das war einfach sehr gut aufgezogen“, äußerte sich der Vorsitzende vor allem zum Treckertreff und den Heuvorführungen. „Die Trecker werden jedes Jahr mehr“, so Klöwer. Auch alle anderen Angebote wurden sehr gut angenommen. Vieles kostete den einen oder anderen Euro, wobei ein Küsschen vom Schmied per Schild als kostenlos offeriert wurde.

Als einziges kleines Übel zeigten sich am Sonntag die Wespen. Einige Besucher wurden nach Stichen aber schnell von Landarzt Michael Beringhoff versorgt. Über größere Unfälle hatte Klöwer keine Kenntnis. Damit waren Besucher und Veranstalter hochzufrieden, sodass einer 19. Auflage des Bauernmarktes nächstes Jahr nichts im Wege steht. ▪ David Schröder

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