Pool-Party: Mädchen und Jungen rutschen um die Wette

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Die rutschigen und wackligen Schwimminseln und -teller zu überqueren, ohne ins Wasser zu fallen, erwies sich als echte Herausforderung. Nur ganz knapp überrundete das männliche Team das der Mädchen.

„Jungs und Ladies, seid ihr bereit?“, tönt es aus den Lautsprechern rund um das große Becken. „Dann zählen wir jetzt gemeinsam den Countdown: Fünf – vier – drei...“, ruft Entertainer Daniel. Knapp 40 Jungen stehen in einer Reihe am Beckenrand, bei „Los“ spurtet der erste los und stürzt sich auf den Fasttrack, einen Hindernisparcours auf dem Wasser.

Das Ziel: Möglichst viele Mitglieder des männlichen Teams sollen in den nächsten drei Minuten und 20 Sekunden den Parcours überwinden, ohne ins Wasser zu fallen.

Der Fasttrack ist eine von fünf Disziplinen, in denen am Samstagnachmittag im Rahmen der Pool-Party das Mädchen- und das Jungenteam gegeneinander antraten. Außerdem mussten die Kinder Tempo, Geschicklichkeit und Gleichgewichtssinn am Wasserspielmodul Aquatrack, beim Rutschen auf Zeit, beim Tanzen und bei einer Schwammschlacht unter Beweis stellen.

Organisiert hatte die Wettkämpfe die Agentur H2O Fun Events, die auch die großen Spielgeräte mitbrachte und deren Mitarbeiter die Veranstaltung moderierten. Die Vereinigten Sparkassen im Märkischen Kreis sponserten den Nachmittag mit einer vierstelligen Summe. Rund 100 Mädchen und Jungen kamen ins Freibad, um sich im Wasser auszutoben und zwischen den Spielen bei Party-Musik Wasserball zu spielen, zu rutschen oder vom Drei-Meter-Brett zu springen.

Lukas (10) und Arne (11) nutzten die Pause bis zum nächsten Wettkampf, um am Stand der Sparkasse das Glücksrad zu drehen und ein Wasserspielzeug zu gewinnen. „Bisher hat der Aquatrack am meisten Spaß gemacht“, da waren sich die beiden einig. „Aber es war gar nicht so einfach, nicht hinunterzufallen.“

Auch auf dem Fasttrack hatten die Teilnehmer mit einigen Tücken zu kämpfen: Die Schwimminseln und -teller erwiesen sich als äußerst rutschig und wackelig, sodass nicht wenige Kinder kurz vor dem Ziel doch noch im Wasser landeten. Um die Chancen des eigenen Teams zu erhöhen, versuchten die Mädchen schon am Startpunkt, die Jungen aus dem Konzept zu bringen, indem sie sie ordentlich nass spritzten. Trotzdem entschied schließlich das männliche Team die Runde mit 19 zu 18 Punkten knapp für sich. Und auch in der Gesamtwertung behielten die Jungen die Nase vorn: Sie gewannen vier der fünf Spiele – und müssen sich bei der nächsten Pool-Party in zwei Jahren sicher auf eine harte Revanche gefasst machen.

Dass zwischendurch wegen eines Gewitters alle Kinder das Schwimmbecken verlassen mussten, änderte nichts an der guten Stimmung. Als das kurze Unwetter weitergezogen war, stürzten sich die Teams wieder in die Fluten und feierten einfach weiter.

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