Bisher keine Zeugenhinweise

Polizei rätselt nach tödlichem Unfall auf der B229 über die Ursache

In diesem Kleinwagen des Typs Renault Twingo ist am Donnerstagmorgen auf der Kuschert eine 56-jährige Neuenraderin ums Leben gekommen.
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In diesem Kleinwagen des Typs Renault Twingo ist am Donnerstagmorgen auf der Kuschert eine 56-jährige Neuenraderin ums Leben gekommen.

Nach dem tödlichen Verkehrsunfall, der sich am Donnerstagmorgen auf der B 229 zwischen dem Abzweig Blintrop und Küntrop ereignet hat, rätselt die Polizei noch immer über die Ursache.

Blintrop/Küntrop ‒ Auf der B 229 ist es zu einem tödlichen Unfall gekommen. Warum ist noch unklar. „Die Ermittlungen laufen, wann es Ergebnisse geben wird, ist aber noch offen“, sagte Pressesprecherin Wibke Honselmann auf Nachfrage.

Eine 56-Jährige aus Neuenrade war am Donnerstag gegen 6.30 Uhr mit ihrem Renault Twingo auf der sogenannten Kuschert in Fahrtrichtung Neuenrade von der Fahrbahn abgekommen und auf der linken Straßenseite gegen einen Baum geprallt. Jede ärztliche Hilfe kam für sie zu spät, Reanimationsversuche blieben erfolglos.

Weil sich der Unfall auf einem geraden Teilstück der Bundesstraße ereignet hat, kamen schnell Gerüchte auf, es könne sich um einen Suizid gehandelt haben. In diese Richtung ermittle die Polizei aber derzeit nicht, weil es darauf keine Hinweise gebe, betonte Honselmann. Gleichwohl suche die Polizei noch immer Zeugen, die etwas zum Unfallhergang sagen könnten. Bisher habe sich niemand gemeldet, sagte die Sprecherin. Hinweise nimmt die Polizei in Werdohl unter Tel. 0 23 92/9 39 90 entgegen. Aufschluss erhofft sich die Polizei auch von der Untersuchung des Unfallwagens.

Die B229 zwischen Küntrop und Balve gilt für die Polizei zwar nicht als Unfallschwerpunkt, weil es dort nicht überdurchschnittlich häufig kracht. Allerdings kommt es auf der von Bäumen gesäumten Straße immer wieder zu Verkehrsunfällen mit Schwerverletzten oder sogar Todesopfern. Schon vor zwölf Jahren haben Polizei und Verkehrswacht deshalb dort Warntafeln aufgestellt, die mit Schockfotos vor den Gefahren auf diesem Straßenabschnitt warnen.

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