Polizei ermittelt Verdächtigen

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NEUENRADE ▪ Der weiße Kleintransporter, mit dem ein 62-jähriger Neuenrader am Dienstagmorgen schwer verletzt wurde, ist jetzt zweifelsfrei als Unfall-Fahrzeug identifiziert worden. Die Polizei hatte außerdem einen Verdächtigen ermittelt, der allerdings zu den Vorwürfen beharrlich schweigt.

Der 62-Jährige war gegen 7.13 Uhr auf der Oststraße im Dunkeln von hinten angefahren worden. Er wurde wenig später schwer verletzt auf dem Seitenstreifen liegend aufgefunden. Der Unfallfahrer hatte sich nicht um den am Kopf verletzten Mann gekümmert und war weitergefahren.

Durch einen aufmerksamen Zeugen konnte die Polizei noch am Dienstag den Kleintransporter ausfindig machen, der Unfallspuren aufwies und auf die Beschreibung des Zeugen passte. Der weiße Transporter war ganz in der Nähe abgestellt worden. Die Fahrerermittlungen führten noch am Dienstag zu einem Tatverdächtigen, der jedoch keine Angaben zum Tatgeschehen macht.

Gestern stellte ein Sachverständiger anhand der Spurenlage zweifelsfrei fest, dass der sichergestellte Wagen an dem Unfall auf der Oststraße beteiligt war. Die Beweislage war angesichts der massiven Unfallspuren eindeutig. Weitere Ermittlungen hinsichtlich des Fahrers des Unfallwagens stehen jetzt noch aus.

Der Tatverdächtige sei nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft nicht vorläufig festgenommen worden, weil er eine Anstellung, einen Führerschein und einen festen Wohnsitz im Märkischen Kreis hat. Angesichts der Tragweite des möglichen Vorwurfs der fahrlässigen schweren Körperverletzung wäre eine Person ohne festen Wohnsitz in Untersuchungshaft genommen worden. So bewertete Polizei-Pressesprecher Dietmar Boronowski die Situation. Der 62-Jährige schwebt nicht in Lebensgefahr, wird aber weiterhin stationär behandelt.

Die Polizei betrachtet damit die Verkehrsunfallflucht mit Personenschaden als erfolgreich aufgeklärt. ▪ Volker Heyn

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