Hölmecke bekommt eine neue Fahrbahndecke

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Das wird wohl manchen Bürger freuen: Die Höllmecke wird eine neue Fahrbahndecke bekommen. ▪

NEUENRADE ▪ Gute Nachrichten aus der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses: Die Höllmecke wird für Pkw zumindest teilsaniert. Es wird wohl im kommenden Jahr eine neue Fahrbahndecke geben. Und an einigen Stellen ist eine komplett-Sanierung nötig.

Allerdings wird es keinen Ausbau für Lastwagen geben – das würde aus dem (finanziellen) Rahmen fallen, denn die Trasse müsste teilweise verlegt werden und ein umfassendes Verfahren müsste daher vorher in Gang gesetzt werden.

Schon länger war die Angelegenheit mit der Höllmecke auf einem guten Wege, das war bei Straßen NRW schon durchgesickert. Jetzt ist es offiziell. Bauamtsleiter Henninger konnte die gute Nachricht auch nach offizieller Anfrage der FWG verkünden. Die FWG hatte das uralte Anliegen noch einmal in Form einer Anfrage ans Tageslicht geholt, wollte die Höllmecke-Problematik noch einmal in den Fokus der Politik rücken, wie FWG-Ausschussmitglied Detlef Stägert gestern deutlich machte. Und auch FWG-Ausschussmitglied Heinz Friedriszik sagte, dass der Zeitpunkt doch günstig sei, wo doch alle Welt angesichts der geplanten Hangbrückensanierung in Werdohl, nach Ausweichstrecken suche. Da kam dann vom Bauamtsleiter der erlösende Satz: „2013 wird die Höllmecke gemacht“. Henninger verwies auf ein Schreiben von Straßen NRW.

Dass es nun dazu kommt, liegt an den Umständen. Denn für 2014 – so hieß es im Ausschuss – sei die B229-Hangbrückensanierung in Werdohl geplant. Und nach derzeitigem Kenntnisstand sei zumindest für einen kurzen Zeitraum eine Vollsperrung nötig. Und der Pkw-Verkehr, vom Aufkommen her sehr massiv, müsse während der Baustellenphase umgeleitet werden. Und das funktioniere eben nur über die Höllmecke. Und deren aktueller Zustand lasse das auf gar keinen Fall zu, hieß es gestern.

Bleibt immer noch die Problematik mit dem Schwerlastverkehr. Da müssten noch Lösungen gefunden werden. Der politisch-wirtschaftliche Druck, so wurde gestern klar, wird wohl auch mit Hilfe betroffener Unternehmen aufrecht erhalten. Das ließ der Bürgermeister durchblicken. Weiteres Thema an diesem Abend war die Garbecker Straße in Küntrop. Da hatten 110 Bürger für eine Verkehrsberuhigung der Garbecker Straße und Tonnagenbegrenzung auf 1,5 Tonnen unterschrieben. Initiiert hatte diesen Bürgerantrag Heinz Peter Barnowski. Der ließ sich gestern nicht beirren, trat massiv für die Tonnagenbegrenzung ein. Da sah man seitens der Verwaltung Schwierigkeiten mit dem Straßenverkehrsamt. Letztlich wurde die Zusage des Bürgermeisters, die Tonnage so niedrig wie möglich zu bestimmen, protokolliert. Barnowski konnte damit leben.

Weiteres leidiges Thema: Stolpersteine in der zweiten Straße. Das vielfach monierte lose Pflaster hatte SPD-Ausschussmitglied Brigitte Wolfinger buchstäblich zu Fall gebracht. ▪ Peter von der Beck

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