Von Hönnequellschule bis Neue Mühle: Plan-Gebiet wird massiv erweitert

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Nicht nur der Alten Sportplatz (Bild) sondern auch das Gelände Richtung Neue Mühle wird nun in die neuen Planungen mit einbezogen.

Neuenrade - Nach „einer einstündigen Diskussion im nichtöffentlichen Teil der Ratssitzung“ am Mittwochabend haben die Ratsmitglieder einstimmig beschlossen, im Sinne der Stadtentwicklung nicht nur den Bereich alter Sportplatz in die neue Stadtplanung mit einzubeziehen, sondern den Bereich von der Hönnequellschule bis hin zum Bereich neue Mühle.

Das schließt das Areal der Zimmerei Roß ein. Das verkündete Bürgermeister Antonius Wiesemann gestern im Beisein der Fraktionschefs von CDU, SPD, FWG und den Vertretern von Bündnis90/Die Grünen im Rathaus. Noch am Mittwochabend ging der Auftrag an die Verwaltung einen entsprechenden Aufstellungsbeschluss in die Wege zu leiten.

Anlass war demnach die Diskussion im Bau-, Planungs- und Entwicklungsausschuss zu dem Stadtentwicklungsantrag der CDU, der nun erheblich erweitert wurde. Hintergrund sind auch, so wurde es schon in der Diskussion am Montag angerissen, die Bestrebungen der Moscheebau- und Unterstützungsgemeinschaft auf dem Roß-Gelände dort eine Moschee- und ein Kulturzentrum zu errichten. Gleichzeitig soll möglicherweise großflächiger Einzelhandel oder Wohnbebauung auf dem Sportplatzgelände entstehen und man habe die Schulentwicklung. All das sei zu berücksichtigen.

 Wie Bauamtsleiter Marcus Henninger erläuterte, spiele eben auch das mögliche Verkehrsaufkommen durch die neuen Planungen eine bedeutende Rolle. Schon jetzt sei das Aufkommen auf der Bahnhofstraße hoch, und die Belastbarkeit sei eben endlich. Hier gelte es zu prüfen, was die Straße insgesamt an Verkehr vertrage. Das Kulturzentrum nebst Moschee würde ein hohes Verkehrsaufkommen dort bedeuten, inklusive Parkraum. Deshalb müsse eben auch das Areal insgesamt überplant werden und nicht jeder Bereich für sich isoliert.

Geändert werden muss der Bebauungsplan und der Flächennutzungsplan. Die bisherigen Gebäude/Nutzungen hätten Bestandsschutz. Gleichwohl müsse bei einer Nutzungsänderungen gemeindliches Einvernehmen erteilt werden, sagte der Bauamtsleiter gestern Abend. Und Marcus Henninger sagte auch: „Hier gehts nicht ums Verhindern, sondern darum, etwas aufeinander abzustimmen“. Das Plangebiet umfasst nun insgesamt rund 18000 Quadratmeter.

Von Peter von der Beck

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