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Pilotprojekt startet: Erster offener Grüncontainer für Neuenrade

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Von: Jona Wiechowski

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Affelns Ortsvorsteher Stefan Kemper hat den offenen Container, der zwischen Sportplatz und Schützenhalle nicht zu verfehlen ist, mit eigenen Grünabfällen eingeweiht. Ab Freitag kann er offiziell genutzt werden.
Affelns Ortsvorsteher Stefan Kemper hat den offenen Container, der zwischen Sportplatz und Schützenhalle nicht zu verfehlen ist, mit eigenen Grünabfällen eingeweiht. Ab Freitag kann er offiziell genutzt werden. © Jona Wiechowski

Ein Pilotprojekt für ganz Neuenrade: Ab Freitag, 1. April, kann der offene Grüncontainer in Affeln genutzt werden – und das werktags immer von 7 bis 20 Uhr.

Vorher hatte es nur samstags ein Zwei-Stunden-Zeitfenster für die Entsorgung von Grünabfall gegeben.

Der Standort zwischen Sportplatz und Schützenhalle ist nicht zu verfehlen und dürfte den meisten Affelnern bekannt sein. Denn er unterscheidet sich nicht groß von dem bisherigen. Da hatte der Grüncontainer noch unmittelbar vor der Mehrzweckhalle gestanden. Wegen des geplanten Anbaus ist das nicht länger möglich. Neben dem Container für Grünabfälle stehen inzwischen auch die Glascontainer, die vorher im Dorf in Parklücken zu finden waren.

Container wird zweimal die Woche geleert

Der neue Container lässt sich bequem im Stehen befüllen, fasst zehn Kubikmeter und wird zweimal die Woche geleert – „immer dienstags und freitags”, erklärt Ulrike Levermann von den Stadtwerken. Sie hofft, dass sich der Einwurf möglichst über die Tage verteilt. Sei der Container voll, solle man an einem anderen Tag wiederkommen und nichts daneben werfen.

Falscher Abfall, falsche Einwurfzeiten, Randale: „Ein offener Container ist immer auch ein Risiko“, erklärt Ortsvorsteher Stefan Kemper, der sich für das Projekt starkgemacht hatte. Probleme aus anderen Kommunen seien bestens bekannt, ergänzt Levermann. Beide zeigten sich aber zuversichtlich, dass das Pilotprojekt ein Erfolg wird: „Wir setzen auf die Bürger.” Der Platz biete auf jeden Fall gute Voraussetzungen. Hier sei immer Licht, im direkten Umfeld zwei Firmen und der Sportplatz. Im Zweifel sei immer jemand da, der einen Blick auf die Container habe.

Container bleibt bis November stehen

Der immer erreichbare Grüncontainer ist eine Premiere für Neuenrade. Sonst kann Grünabfall nur zu festen Zeiten abgegeben werden. Wie das Projekt in Affeln angenommen wird, könne Kemper kaum einschätzen. „Ich hoffe, dass das klappt.” Stehen bleibt der Container erst einmal bis November. Dann wird ein Fazit gezogen.

Den „Entsorgungspunkt Affeln“ schmückt neuerdings auch ein Banner der Stadtwerke Neuenrade. Das fasst die wichtigsten Daten zusammen und erklärt, was alles in die einzelnen Container darf. Auch macht es auf die Öffnungszeiten des Bring- und Wertstoffhofs Neuenrade aufmerksam, der natürlich nach wie vor angesteuert werden kann – auch zur gebührenfreien Annahme von Grünabfall.

Fläche soll gepflastert werden

Möglicherweise noch in diesem Frühjahr soll der Platz, auf dem die Container stehen, gepflastert und für die Glascontainer ein Sichtschutz in Form von Hecken errichtet werden, berichtet Kemper von den Plänen der Schützenbruderschaft.

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