Pilotprojekt in Altenaffeln verabschiedet

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Die Umbauarbeiten an der Grundschule in Altenaffeln starten Mitte Juli.

Altenaffeln - Alt und Jung in Altenaffeln zusammen führen, das ist das Ziel des ersten verabschiedeten Projekts von „Leader sein!“ im Bezirk Arnsberg.

„Leader“, das ist ein Akronym und steht für „Liaison entre actions de développement de l’économie rurale“, zu deutsch: „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“. Nachdem die Bürgerregion am Sorpesee, die neben Neuenrade auch Balve, Sundern und Arnsberg einschließt, den Zuschlag von 3,1 Millionen Euro an Leader-Fördermitteln für lokale innovative Projekte erhielt, ist das Projekt in Altenaffeln nun das Erste, das verabschiedet wird.

Bereits vor zwei Jahren fragte sich Altenaffelns Ortsvorsteher Andreas Wiesemann laut Pressemitteilung, wie man die alten Menschen besser ins Dorfleben integrieren könnte, da er beobachtet hatte, dass dies bis dahin kaum statt fand. Deshalb entwickelte der Altenaffelner Zirkel ein Projekt, inspiriert von einem Projekt in Niedersachsen, um an einem zentralen Platz im Dorf, der Grundschule, die verschiedenen Generationen zusammen zu führen.

Laut Pressemitteilung war die Idee, dass in Räumen, die außen und innen geschaffen werden sollen, alte und junge Bürger voneinander lernen können, so zum Beispiel beim Kochen, Gärtnern, Handwerken, Musizieren oder digitalem Lernen. „Der Förderantrag läuft. Als allererstes Projekt in der gesamten Region wurde es verabschiedet und soll ein Generationenpunkt werden“, sagt Annika Kabbert, Regionalmanagerin von „Leader sein!“.

„Die Mitglieder der Lokalen Aktionsgruppe haben einstimmig für das Projekt aus Altenaffeln gestimmt und es somit zur Förderung vorgeschlagen“, wird Lars Morgenbrod, Regionalmanager, in der Pressemitteilung zitiert. Der starke soziale und vernetzende Ansatz sei sehr gelobt worden. Die Umbaumaßnahmen an der Grundschule Altenaffeln sollen Mitte Juli beginnen. „Wenn wir die Sommerferien nutzen, können wir den laufenden Schulbetrieb umgehen“, sagt Kabbert. Die Gesamtkosten des Projekts betragen knapp 150 000 Euro, wovon 97 500 Euro aus dem Leader-Fördertopf kommen werden.

Für die nächsten sieben Jahre erhält die Region laut Pressemitteilung Fördermittel in Höhe von 3,1 Millionen Euro. Handlungsfelder wie Daseinsvorsorge, Mobilität und die Willkommenskultur sollen dabei positive Impulse für die „Bürgerregion am Sorpesee“ initiieren. „Das ist bis jetzt das einzige Projekt in Neuenrade. Weitere Ideen sind auch noch nicht an uns heran getragen worden“, sagt Kabbert.

Interessierte Personen und Vereine können sich mit Projektideen an die Regionalmanager Annika Kabbert (zuständig für Neuenrade und Balve) unter Tel. 0 23 75 / 9 37 36 34 und via E-Mail annika.kabbert@leader-sein.de oder Lars Morgenbrod (zuständig für Sundern und Arnsberg) unter Tel. 0 23 75 / 93 73 633 und via E-Mail lars.morgenbrod@leader-sein.de wenden.

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