Pflegeleichte Promis im Kaisergarten

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Engelbert Groke, Ursula von der Leyen und Mitarbeiterin Kerstin Linnemann. ▪

NEUENRADE ▪ Neulich war mal wieder einer da: Ein A-Promi, überregional bekannt. Keine Geringere als Bundesarbeitsministerin Dr. Ursula von der Leyen machte Station im Kaisergarten.

Wegen der Nutzung der Kaisergartenbühne als Kulturtempel hat Engelbert Groke häufiger berühmte Leute im Haus. Doch auch wenn Promis auf der Durchreise sind, machen sie gern mal dort Halt. Selbst wenn in den Nachbarstädten Menschen, bekannt aus Funk und Fernsehen, auftreten, logieren sie im Kaisergarten.

Für den Koch und Hotelier Groke, aber auch für seine Angestellten ist das gehäufte Vorkommen von Prominenz quasi Alltagsgeschäft. Während andere Gastronomen Wände mit Promi-Autogrammen pflastern und üppige Gästebücher führen, bleibt Groke bescheiden. Und es herrscht ein professioneller Umgang. Groke betont, dass die Promis im allgemeinen pflegeleicht sind. „Die meisten wollen Abgeschiedenheit und Ruhe“. Und die bekommen sie im Kaisergarten natürlich. Selten sei auch, dass mal berühmte Gäste belästigt würden. „Die werden meist in Ruhe gelassen“. Nur gelegentlich würden sie ganz dezent mit Autogrammwünschen behelligt. Und da habe bislang noch kein Promi nein gesagt. Während sich der Großteil der berühmten Zeitgenossen unspektakulär verhalte, gebe es doch zuweilen recht hochnäsig auftretende Berühmtheiten. Was die Namen anbelangt – da schweigt natürlich des Sängers Höflichkeit. Positiv in Erinnerung hat Groke Horst Jansson, der herzlich und offen auf die anderen Gäste zugegangen sei. Der Mann habe sich als sehr zugänglich erwiesen. Als supernett habe sich auch die Bundesministerin von der Leyen erwiesen. Besonders freut sich Groke allerdings darüber, dass ihr seine Spargel-Kreation bestens geschmeckt habe.

Mitarbeiterin Theresa Kuche hat auch Promi-Erfahrung. Einmal hat sie einen Comedian zum Zimmer gebracht: „Das war cool“. Vor allem sei der Mann kaum größer als sie, erzählt die eher zierliche Service-Kraft. Offenbar kommt mancher Promi im Fernsehen eben ganz anders rüber.

Peter von der Beck

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