Familiäre Atmosphäre beim Pfarrfest in St. Lambertus

Die Bastelecke beim Affelner Pfarrfest sprach vor allem die Mädchen an.

AFFELN - Frisch gebackenes Stockbrot verströmte schon am Sonntagvormittag seinen Duft über das Gelände an der St. Lambertus-Kirche in Affeln. Das jährliche Pfarrfest ließ die Menschen im Anschluss an die Messe dort verweilen, schließlich hielt das Angebot wieder für Jung und Alt einiges parat.

Viele Spiele, abwechslungsreiche Möglichkeiten zum Zeitvertreib und natürlich das kulinarische Programm hielten für jeden Besucher etwas Passendes parat.

Am Lagerfeuer formten die Kinder und Jugendlichen den Teig um den Stock, so lange, bis er die perfekte Form hatte. Dann hielten sie den Brotteig vorsichtig übers lodernde Feuer und passten auf, dass er nicht schwarz wird. Wenn das fertig gebackene Brot zu heiß war, um es mit den jugendlichen Fingern vom Stock zu trennen, halfen die Eltern gerne aus. Familienidylle pur – und keineswegs eine Momentaufnahme.

Ein paar Meter weiter vermeldete die Nase einen weiteren gastronomischen Höhepunkt. Bratkartoffeln, Speck, Zwiebeln und Eier verbanden sich in einer beeindruckend großen Gusspfanne zu herrlichem St. Lambertus-Omelett. Natürlich gab es nicht nur reichlich Möglichkeiten, sich für den Tag zu stärken, die Gemeinde hatte ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Vom Flohmarkt der Kinder über das „Fische versenken“-Spiel und die Bastelecke bis zum Stand mit den verzierten Schiefertafeln reichte die Palette. Kraft und Geschicklichkeit waren am Nagelbalken gefordert, Zielvermögen beim Dosenwerfen.

Weil sich das Wetter im Gegensatz zum Samstag von seiner freundlicheren Seite zeigte, verbrachten die Besucher ein paar nette Stunden im Schatten des Gotteshauses. Bedauerlich nur, dass sich die Resonanz in Grenzen hielt. Am Vormittag, im Anschluss an die Messe hielt sich das Interesse der Bevölkerung in Grenzen, was sich aber keineswegs negativ auf die Stimmung auswirkte. Als Pfarrfest mit einer ausgeprägten familiären Atmosphäre wird die 2013er Auflage der traditionellen Veranstaltung in die Geschichtsbücher der Gemeinde eingehen. - Von Markus Jentzsch

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