Pfarrer Dieter Kuhlo-Schöneberg: „Sie bekommen den Besten“

Bürgermeister Klaus Peter Sasse gratuliert. - Fotos: Jentzsch

NEUENRADE - „Ich muss Ihnen gratulieren. Sie bekommen den Besten“, gab Neuenrades Bürgermeister Klaus Peter Sasse am Sonntagmittag eine Aussage eines Besuchers beim Einführungsgottesdienst von Pfarrer Dieter Kuhlo-Schöneberg wieder.

Von Markus Jentzsch

Mit dem Wechsel nach Neuenrade sei für Kuhlo-Schöneberg ein Wunsch in Erfüllung gegangen, fügte der Superintendent Klaus Majoress während des anschließenden Festaktes im Gemeindehaus hinzu.

Wie sehr sich der Geistliche freute, war ihm ins Gesicht geschrieben. Die Gratulanten standen Schlange, um dem Pfarrer in seiner neuen Gemeinde willkommen zu heißen, ihm alles Gute zu wünschen. Bereits direkt nach dem Einführungsgottesdienst nahm Kuhlo-Schöneberg die ersten Glückwünsche entgegen, im Gemeindehaus musste Pfarrer Harald Steinhoff mit dem Beginn des offiziellen Festaktes so lange warten bis der letzte Gratulant an der Reihe gewesen war – herzliche Szenen, die sich da ganz offen abspielten.

Erster Redner war natürlich Pfarrer Harald Steinhoff, der gleich mehrfach betonte, wie sehr er sich über den neuen Kollegen freue. Die personelle Dürre habe ein Ende, Entlastung kündige sich an, meinte Steinhoff und dankte bei dieser Gelegenheit allen Helfern in der Gemeinde, die geholfen hatten, den Personalengpass mit viel Engagement zu überbrücken. Dem stimmte Superintendent Majoress zu. Eine große Herausforderung sei gekonnt gemeistert worden.

Bürgermeister Klaus Peter Sasse sagte nicht einfach nur „herzlich willkommen“. Er hatte wieder recherchiert und herausgefunden, dass der Ausdruck im Spätalthochdeutschen „willechomen“ hieß und soviel bedeute wie „du bist nach Willen (oder auch Wunsch) gekommen“. „Das passt“, meinte Sasse und das Auditorium stimmte zu. Die Stadt Neuenrade freue sich wirklich sehr, schließlich würde den neuen Pfarrer eine Persönlichkeit auszeichnen, die perfekt zum intakten, dörflichen Charakter der Stadt passe und einen Gewinn darstellen würde – auch im weltlichen Sinne.

An dem Festakt nahmen natürlich eine Vielzahl von Vertreter teil, zum Beispiel Pater Matthias aus Werdohl. Er freue sich auf die Zusammenarbeit im Sinne der Ökumene, schließlich hätte „Martin“ vor 500 Jahren das Ganze ein wenig durcheinander gebracht. Josef Brockhagen schloss sich an.

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