3000 Kilometer gereist

Pfadfinder bringen das Friedenslicht nach Neuenrade

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In der Kirche und auf dem Platz der Generationen haben die Pfadfinder das Friedenslicht verteilt, das sie zuvor aus Plettenberg abgeholt hatten.

Neuenrade - 3000 Kilometer legte das Friedenslicht in den vergangenen Wochen bis nach Neuenrade zurück. Die Pfadfinder haben es an zahlreiche Menschen in der Stadt verteilt.

Simone Langhammer und einige andere Pfadfinder hatten es am Sonntag in Plettenberg abgeholt, um es in Neuenrade weiterzugeben.

Pater Kamil freute sich: „Wir müssen dieses Licht als ein Zeichen sehen und es von Hand zu Hand weiter reichen in einer langen Kette.  

Somit lassen wir den Frieden wachsen und werden jeden Tag daran erinnert etwas für den Frieden zu tun.“

Frieden zu schaffen sei gar nicht so einfach, so Langhammer. „Man darf trotz aller Hindernisse und Schwierigkeiten niemals das Ziel aus den Augen verlieren“, so Langhammer.

Zeichen für Frieden und Völkerverständigung

Das Friedenslicht habe viele Mauern und Grenzen überwunden und so könnten das auch die Menschen schaffen. „Wir wollen ein klares Zeichen setzen für Frieden und Völkerverständigung.“

Doch zu bedenken sei, dass das Licht kein magisches Zeichen sei, das Frieden herbei zaubern könne. Vielmehr solle es daran erinnern, „dass wir immer wieder etwas für den Frieden tun müssen“.

Das Licht brennt weiter in der Kirche

Auch im Anschluss an die Andacht wurde das Friedenslicht mit hinaus in die Stadt getragen. Auf dem Platz der Generationen kamen Menschen zusammen, um sich das Licht abzuholen, mit nach Hause zu nehmen und die Flamme sicher zu hüten.

Wer sich das Friedenslicht noch abholen möchte, hat bis zum 6. Januar Zeit dafür, denn so lange wird das Friedenslicht in der katholischen Kirche weiter brennen.

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