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Pendler-Parkplatz Küntrop ist in Arbeit

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Von: Peter von der Beck

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In Küntrop wird ein moderner Park-and-Ride-Parkplatz hergerichtet.
In Küntrop wird ein moderner Park-and-Ride-Parkplatz hergerichtet. © von der beck

Noch ist es ein großer Schlammplatz, der eher an einen Dirtpark für Mountainbiker erinnert. Doch hier in Küntrop soll ein Park-and-Ride-Parkplatz entstehen. Fahrweg und Behindertenparkplatz werden aus Asphalt bestehen, die Parkplätze selbst haben als Untergrund durchlässige Rasenkammersteine. Im Ostteil des Küntroper Parkplatzes ist ein Fahrradunterstand mit Ständern geplant, auch eine E-Ladestation ist auf dem Plan vorhanden. Der Parkplatz mit wohl 16 Stellplätzen soll noch in diesem Jahr fertig werden.

Neuenrade – Die Küntroper Park-and-Ride-Fläche hat ihre spezielle Geschichte: Der Platz war irgendwann einmal zum Ablegen von Baumaterial hergerichtet worden. Alsbald nahmen immer mehr Autofahrer die Fläche in Beschlag. Auch aus den Reihen der Küntroper wurde schließlich die Frage nach einem ordentlichen Parkplatz laut, obwohl die Stadt gar nicht Eigentümer war. Erst später wurde das Grundstück erworben. Das Bauamt kümmerte sich um die Förderanträge, denn Park-and-Ride soll vor allem am Neuenrader Bahnhof installiert werden. Dort haben die Arbeiten aber noch nicht begonnen. Dass die Arbeiten in Neuenrade nötig sind, zeigt der aktuelle Zustand des Platzes: Große Bereiche sind mit Pfützen bedeckt. Schotter- und Sandflächen mischen sich mit antikem Kopfsteinpflaster, ein gut frequentierter Flaschencontainer steht ebenfalls auf der Fläche. Es gibt drei abschließbare Plastikcontainer für Fahrräder. Auf dem P+R-Parkplatz können zwei Dutzend Autos stehen.

Der Bahnsteig selbst – im Bahnjargon ein Haltepunkt – ist modern mit neuerem Fahrkartenautomat und Säule mit Display für Fahrplanauskunft ausgestattet. Der Kulturschuppen ist als Veranstaltungsort ein Lichtblick. Nun soll der Park-and-Ride-parkplatz mit Ladestationen für E-Autos und Fahrradständern ausgestattet werden. Die Zufahrtswege werden asphaltiert, die Container verlagert, das Kopfsteinpflaster bleibt erhalten, ansonsten operiert man mit Rasenkammersteinen. Der Zweckverband schießt viel Geld zu und bezuschusst jeden Parkplatz mit 90 Prozent der beantragten Summe. Knapp 72 000 Euro hat die Stadt für die Neuenrader Parkflächen beantragt, rund 48 000 Euro wurden für die Küntroper Parkfläche angesetzt. Eine Bedingung gibt es: Die Zweckbindungsfrist beträgt 20 Jahre. Die Fördermittel sind bereits im April geflossen.

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