St. Mariä Heimsuchung bekommt neuen Anstrich

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Die Mitglieder des Fördervereins zeigten sich zufrieden mit der Arbeit des Vorstandes.

Neuenrade - „In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst“ - unter diese Losung stellte der Vorsitzende Josef Brockhagen die Jahreshauptversammlung des Fördervereins St. Mariä Heimsuchung.

Ein Satz, den er verinnerlicht habe, sagte Brockhagen und wünschte sich, dass alle Gemeindemitglieder dieses positive Feuer in sich tragen, damit die Projekte des Vereins erfolgreich umgesetzt werden können.

Der neue Innenanstrich des Gotteshauses beschäftigt den Förderverein seit langem, in absehbarer Zeit soll es dann tatsächlich so weit sein, prognostizierte der Vorsitzende und sprach im Rahmen der Vorstellung der geplanten Aktivitäten weitere Einnahmequellen an.

Brockhagen informierte die Mitglieder darüber, dass Verhandlungen mit einer heimischen Bäckerei laufen. Wenn die Gespräche positiv verlaufen, so stellte er in Aussicht, würde der Unternehmer Osterhasen für den Förderverein produzieren, die Brockhagen und Co. an Palmsonntag und Ostermontag für den Förderverein gewinnbringend verkaufen können. Außerdem: Lediglich zwei Zahlen des Kirchen-Lottos seien bislang nicht verkauft worden, stellte er fest und ordnete das Projekt in die Schublade mit den Erfolgsgeschichten ein.

Für den September hat der Vorstand des Fördervereins dann etwas Besonderes geplant. Ein Benefizkonzert soll am 13. September in der Kirche stattfinden - mit allen Neuenrader Musik- und Gesangsvereinen. Zusagen des Musikvereins Neuenrade, des evangelischen Posaunen- und Frauenchores, des MGV Liedertafel, des Ensembles Die Tonträger sowie des Shalom- und des Kirchenchores Cäcilia lägen dem Vorstand vor. Es solle ein musikalisches Highlight des Jahres werden, inklusive umfangreicher Bewirtung im Neri-Haus sowie der DRK-Begegnungsstätte, teilte Brockhagen mit.

Den Tagesordnungspunkt Wahlen hakten die Mitglieder mehr oder weniger im Vorbeigehen ab. „Wenn ihr zufrieden mit unserer Arbeit seit, dann stimmt en bloc für eine Wiederwahl des kompletten Führungsgremiums ab“, forderte Brockhagen die Anwesenden auf, ihre Zustimmung zu erteilen - einstimmiges Votum für das Kollektiv.

Mit Blick in die Zukunft stimmten die Mitglieder dann noch über eine Satzungsänderung ab. In der aktuellen Version heißt es, dass der Pastor der Gemeinde automatisch zum Vorstand zähle. Das solle auch so bleiben, aber: Da nicht klar sei, ob die Gemeinde in einigen Jahren noch einen eigenen Pastor habe, sei es sinnvoll, den Passus zu erweitern. Jetzt beinhaltet die Passage den Zusatz „oder Pfarrer“. Pastor Kamil nahm diesbezüglich Stellung und unterstützte die Änderung, so dass die Gemeinde auch zukünftig mit ihrer Satzung auf der sicheren Seite sein dürfte und bei Änderungen gewappnet ist.

Von Markus Jentzsch

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