Parkraum-Situation entschärft

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Besucher der Innenstadt finden nun genügend Parkraum. Gegen Dauerparker wappnet sich Lidl mit Schranken.

Neuenrade - Wer direkt im Mühlendorfer Einkaufskarree einen Parkplatz haben wollte, der musste zuweilen doch schon die eine oder andere Runde drehen oder eben einen Fußweg in Kauf nehmen. Vor allem während des Lidl-Umbaus wurde Parkraum zwischenzeitlich knapp.

Von Peter von der Beck

Doch mittlerweile hat sich die Situation vor allem zu den Stoßzeiten entschärft – auch Dank der E-Holding. Das Unternehmen erwarb das grüne Haus am Rande des Quartiers, ließ es abreißen und schuf so aktuell Parkplätze für die im Quartier-am- Stadtgarten-Komplex arbeitenden Mitarbeiter. Auch das schafft anderswo Raum. Lidl reagierte ebenfalls und versah den Eingangsbereich des großen Parkplatzes mit Schranken, die werden abends ab 21 Uhr herunter gelassen. So sollen Dauerparker abgeschreckt werden, die zwischenzeitlich immer mal wertvollen Kundenparkraum blockierten. So wurde schon das eine oder andere Fahrzeug nächtens eingeschlossen. Nur der Parkplatz an der angrenzenden Bäckerei bleibt schrankenlos. Auch die Stadt sorgte bekanntermaßen für den einen oder anderen zusätzlichen Parkplatz durch geschicktere Anordnung der Parkboxen.

So ist mittlerweile der Einkauf im Mühlendorf zumindest was die Parkplätze anbelangt inzwischen stressfrei geworden. Probleme gibt es andernorts: In der Altstadt sind besonders an Markttagen weniger Parkplätze frei. Ein Problem stellt noch die Parksituation an der Bahnhofstraße in Postnähe dar. Hier wird häufig auf dem schraffierten Bushaltestellenbereich oder auf dem Bürgersteig geparkt. Seitens des Ordnungsamtes schaut man dort genau hin. Hier gibt es seitens der Stadt Überlegungen, die Haltestelle zu verlegen. Doch auch das kostet Geld, denn neue Markierungen müssten aufgebracht und ein Schild versetzt werden. Dabei seien genügend Parkplätze in der weiteren Umgebung vorhanden, hieß es von der Verwaltung.

Wie dem auch sei – in Neuenrade lässt es sich im Vergleich zu anderen Städten gut parken. Und: „Die „Parkraumüberwachung ist nicht einnahmeorientiert,“ sagte Bau- und Ordnungsamtsleiter Marcus Henninger in diesem Zusammenhang.

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