Parkplatz soll verschwinden

NEUENRADE ▪ Die große wilde Müllkippe an dem Serpentinenparkplatz neben der B229 (wir berichteten) war jetzt Thema in der Verwaltungsratssitzung der Stadtwerke. Die ausgiebig genutzt Kippe im Grenzbereich zu Werdohl ist vielen ein Dorn im Auge.

Straßen NRW fühlt sich nicht so recht zuständig, die Grenze ist die Leitplanke, das Hanggrundstück dahinter gehört offenbar zur Stadt Werdohl. Dass dort viel Müll entsorgt wird, wird der schlecht einsehbaren Lage zugeschrieben und es gibt eben auch Leute, die behaupten, dass das mit der Abfallpolitik der Stadt Neuenrade zusammenhänge, die den Müll nach Gewicht abrechne.

Wie dem auch sei. Bürgermeister Klaus Peter Sasse berichtete, dass es in früheren Zeiten schon einmal eine konzertierte Aktion mit allen Beteiligten gegeben habe, um den Müll zu entsorgen. Das hatte man zuletzt auch seitens Straßen NRW erneut ins Auge gefasst.

Neuenrades Bürgermeister Sasse verfolgt jedoch einen anderen Ansatz. Er habe bei Straßen NRW nachgefragt, ob dieser Parkplatz überhaupt nötig sei und man ihn nicht einfach abschaffen könne. Das werde nun von Straßen NRW geprüft, sagte Sasse.

Außerdem, so war in der Verwaltungsratssitzung zu hören, werde man versuchen Müllsündern im Stadtgebiet auf die Schliche zu kommen. Da sei durchaus schon der eine oder andere erwischt worden, weil er im Müll Spuren hinterlassen habe. ▪ vdB

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