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Parkplätze für E-Autos und Fahrräder an zwei Bahnhöfen

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Von: Peter von der Beck

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Der Plan für die P&R-Fläche am Neuenrader Kopfbahnhof.
Der Plan für die P&R-Fläche am Neuenrader Kopfbahnhof. © Peter von der Beck

Die Förderbescheide über 160.000 Euro sind nun angekommen, auch die Pläne für die neuen Park&Ride-Flächen am Neuenrader Kopfbahnhof und am Haltepunkt in Küntrop wurden vom Bauamt fertig gestellt.

Neuenrade ‒ Amtsleiter Marcus Henninger präsentierte die Pläne, die nun auch den Neuenrader Bahnhof nebst Kulturschuppen, aber auch den Haltepunkt selbst aufwerten. Eine Besonderheit wird dabei sein, dass bei den vorgesehenen Parkplätzen für Elektro-Fahrzeuge dort auch eine erste Schnellladesäule via Sponsoring aufgestellt wird.

Wer nun künftig auf die Parkfläche am Stadtbahnhof fährt, hat gleich rechter Hand die erste Handvoll Parkplätze für Autos, links kommen dann die Fahrradboxen und einige Fahrradständer. Vis á vis sind die Elektroladestationen eingeplant. Die weiteren Parkplätze erstrecken sich weiter links und rechts des Fahrweges. Der Behindertenparkplatz ist in Eingangsnähe.

Neu ist, dass der Standort der vier Glascontainer und der Standplatz des Altkleidercontainers verlagert wurde. Die Container befinden sich nun auf einer asphaltierten Fläche im Osten des Parkareals. Am Ende der P&R-Fläche ist auch der Wendeplatz für den Bürgerbus.

Der Fahrweg besteht weiterhin aus Pflaster – Bauamtsleiter Henninger wollte den alten Straßenbelag erhalten. Ansonsten hat man sich bemüht, die Versiegelung der Fläche möglichst gering zu halten und mehr Grün zu pflanzen. Die Parkplätze haben als Untergrund Rasenkammersteine. Die Ränder des Parkareals sind mit Pflanzen eingefasst. Der Durchgang von Bahnhofsgelände zum Buswartehäuschen bleibt erhalten.

In Küntrop ist das Prinzip ähnlich: Hier besteht der Fahrweg und der Behindertenparkplatz aber aus Asphalt, die Parkplätze selbst haben als Untergrund ebenfalls die durchlässigen Rasenkammersteine. Im Ostteil des Küntroper Parkplatzes ist ein Fahrradunterstand mit Ständern geplant, auch eine E-Ladestation ist auf dem Plan vorhanden. Die Küntroper Park+Ride-Fläche hat ihre spezielle Geschichte: Der Platz war zum Ablegen von Baumaterial irgendwann einmal hergerichtet worden. Alsbald nahmen immer mehr Autofahrer die Fläche in Beschlag. Inzwischen ist das städtische Grundstück – auch nach Forderungen einzelner Küntroper – nun auch offiziell Parkplatz geworden. „In Küntrop gab es offenbar auch Bedarf an einem Park+Ride- Parkplatz“, sagte Bauamtsleiter Marcus Henninger.

Der Zweckverband schießt viel Geld zu und bezuschusst jeden Parkplatz mit 90 Prozent der beantragten Summe. Ob die P+R-Flächen in diesem Jahr hergerichtet werden, hängt von den Ausschreibungen ab. Läuft alles reibungslos, wird das Vorhaben umgesetzt.

Vor allem mit der Herrichtung des P+R-Parkplatzes am Neuenrader Kopfbahnhof beseitigt Neuenrade einen Missstand. Besucher, die bislang mit der Bahn anreisten, wurden von einen Schotterparkplatz mit zuweilen großen Pfützenflächen empfangen. Nicht nur optisch, sondern auch funktionell (Schnellladestation, Fahrradboxen, Fahrradständer, ausreichende Beleuchtung) verfügt Neuenrade damit über einen P&R Parkplatz der aktuellen Standards moderner Städte entspricht.

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