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Parkour, Goalcha oder Kochen: Spezielles Sportprogramm in Neuenrade

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Von: Peter von der Beck

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Kurt Maurer und Daniel Schwebe trommeln für die beiden sportlichen Aktionswochen in der Neuenrader Innenstadt.
Kurt Maurer und Daniel Schwebe trommeln für die beiden sportlichen Aktionswochen in der Neuenrader Innenstadt. © von der Beck, Peter

Aktiv in Neuenrade heißt das spezielle Angebot des Jugendnetzwerkes. Darauf können sich Interessierte bei der zweiwöchigen Veranstaltungsreihe freuen.

Neuenrade – Die Organisatoren Daniel Schwebe und Kurt Maurer haben ein Programm mit Experten aufgestellt und dabei aus dem Erfahrungsschatz einer vorangegangenen Veranstaltung geschöpft.

„Aktiv in Neuenrade“ wird sich ab Montag, 29. August bis Freitag, 9. September erstrecken. An acht Tagen, jeweils montags, dienstags, donnerstags und freitags wird es ein bestimmtes Angebot mit dem Schwerpunkt Sport geben. Nur montags ist alles anders. Für diesen Tag haben Schwebe und Co einen gelernten Koch engagiert, der mit den Teilnehmern im Jugendzentrum lecker und gesund für aktive Leute kocht.

Hier können die Teilnehmer sehen und erfahren, „dass sich Ernährung und Sport gut ergänzen können.“ „Voll lecker – kochen für Aktive“ wird an den beiden Montagen von 16 bis 19 Uhr angeboten (hierfür wird um Anmeldung, E-Mail d.schwebe@neuenrade.de, gebeten). An den beiden Dienstagen wird etwas angeboten, das in Neuenrade ohnehin schon auf viel Zuspruch stößt: Parkour gibt es im Stadtpark von 16 bis 18 Uhr. Auch hierfür wurde extra ein Trainer engagiert. Parkour ist immer noch trendy, meint Schwebe und glaubt, dass es voll werden wird. An beiden Donnerstagen, jeweils von 16 bis 19 Uhr heißt es am alten Schützenplatz neben der Hönnequell-Schule „Streetbasketball“. Teilnehmer können sich dann im Spiel drei gegen drei messen. Trainer sind auch dabei, Basketball-Profis aus Hagen. Auch das ist eine Trendsportart. In Großstädten würden Streetbasketballturniere veranstaltet, sage Schwebe. „Der Sport ist im Aufwind und ist ja inzwischen auch olympisch. Streetbasketball muss also nach Neuenrade.“

Bleibt noch die Freitagsaktion: Dann wird im Stadtpark- und Schulhofbereich an zwei Freitagen jeweils von 16 bis 19 Uhr „Goalcha“ gespielt, das ist Streethandball für Kinder und Jugendliche. „Ursprünglich wollten wir Qatch haben – aber die beiden Referenten waren zu der Zeit nicht verfügbar,“ sagte Schwebe. Qatch ist die Abkürzung für „Quality Alternative Training Concept for Handball“ und wird als eigenständiger Sport mit Handbälllen auf einer gewölbten Tischtennisplatte gespielt.

Dass im Jugendbereich Neuenrade viel Sport im Angebot ist, kommt nicht von ungefähr. Pädagoge Schwebe ist sportaffin und er will dem Trend, dass Kinder immer unbeweglicher werden und motorische Schwierigkeiten haben, entgegenwirken. Zudem mache Sport auch schlau.

Kurt Maurer, ebenfalls mit im Jugendressort der Stadt, sagt dazu: „Die Resonanz zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Schwebe betont zudem, dass andere Bereiche nicht unter den Tisch fielen. So verweist er auf die Nacht der Jugendkultur, an der Neuenrade einiges biete. Vier bildende Künstler sind eingeladen, hier mit den Teilnehmern zu arbeiten.

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