Palmprozession zur Küntroper Kirche

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Anschließend marschierte die Gruppe Richtung Kirche.

Küntrop - Die Palmstöcke, die die Kinder am Samstag im Rahmen der Palmprozession trugen, erinnerten an den Einzug Christi in Jerusalem. Damals säumten die Menschen die Straßen und streuten Palmzweige als Zeichen der Anerkennung vor dem Heiland aus.

Auf diese Szene gehen die Palmprozessionen zurück – auch die, die am Samstag am Küntroper Kindergarten mit einer kleinen Andacht begann, die Pfarrer Andreas Schulte hielt.

Im Anschluss an eine kleine Predigt und etwas Gesang nahm Pfarrer Schulte die traditionelle Segnung der Palmstöcke vor. Anschließend machte sich die Gruppe vom Kindergarten aus auf den Weg Richtung Kirche – die Spitze der Prozession bildete dabei ein Kreuzträger, der ein Abbild des Heilands trug.

Nach dem Marsch vom Kindergarten zum Gotteshaus fand dort eine Familienmesse statt, die von einem Schauspiel anlässlich des historisch bedeutenden Tages bereichert wurde.

Die Palme hatte zur damaligen Zeit eine immense Bedeutung, galt in manchen Regionen der Welt als heiliger Baum. Leben und Sieg verbanden die Menschen mit der Palme – ein würdiges Sinnbild, das die Ankunft Christi in Jerusalem prägte. Die sogenannte Karwoche, die heilige oder stille Woche, die mit dem Palmsonntag beginnt, gilt für die gläubigen Menschen als Trauerwoche, die mit der Osternacht ausklingt.

Etliche Bräuche, von Region zu Region mit leichten Unterschieden, werden in dieser Zeit gepflegt. Für die Kinder, die an der Familienmesse teilnahmen, schien die Geschichte relativ präsent zu sein.

Von Markus Jentzsch

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