Elf Osterfeuer sollen am Wochenende lodern

Wie schon in den Vorjahren werden in der Hönnestadt nur wenige Osterfeuer lodern. Die Stadt hält an ihrem Konzept fest: Es soll wenige, dafür aber große Brauchtumsfeuer geben. -  Foto: Jentzsch

NEUENRADE -  Elf Osterfeuer wird es in diesem Jahr voraussichtlich in Neuenrade geben. Diese Zahl nannte Sandra Schäfer vom Ordnungsamt der Stadt. Damit liege die Anzahl der Osterfeuer ungefähr so hoch wie in den Vorjahren.

Ein Erfolg für die Stadt, denn diese wollte die Osterfeuer von vielen kleinen auf wenige große konzentrieren. „Vor einigen Jahren hatten wir 40 bis 50 Osterfeuer im Neuenrader Gebiet, es stank und rauchte zum Himmel“, berichtet Schäfer. An vielen Feuern hätten nur fünf oder sechs Bürger gefeiert oder auch nur Abfall verbrannt. Nach dem Konzept der vergangenen Jahren werden nur noch Feuer ab einer Veranstaltungsgröße mit 30 Besuchern genehmigt und dann auch nur, wenn das Feuer ausschließlich der Brauchtumspflege diene. Zudem müsse die Feier für jedermann zugänglich sein. Reine Privatveranstaltungen seien nicht mehr erlaubt. Wer noch ein Feuer anmelden will, sollte sich beeilen, die Anmeldefrist endet heute.

Bereits angemeldet sind vier größere Osterfeuer, mit mehr als 100 Teilnehmern, in Küntrop am Geverner Weg und in Affeln an der Straße Zur Drift. Beide Osterfeuer werden von den Freiwilligen Feuerwehren der Ortschaften veranstaltet. Weitere große Feuer plant die Chorgemeinschaft in Altenaffeln an der Straße In der Wellingse und die Dorfgemeinschaft Blintrop am Breddeweg. Alle geplanten großen Osterfeuer sollen am Sonntag ab 19 Uhr lodern.

Auch wenn viele Feuer genehmigt wurden, behält sich das Ordnungsamt abendliche Besuche vor, um die Einhaltung der Vorgaben zu kontrollieren, sagte Schäfer. Insbesondere Brandschutz und das verwendete Brandmaterial werden begutachtet. So sollte nur trockenes und unbehandeltes Holz verbrannt werden. Im Falle von Verstößen könne sogar das Löschen des jeweiligen Feuers angeordnet werden.

Wenige Vorschriften macht das Ordnungsamt hingegen zur Dauer der Veranstaltung. Zwar hätten die meisten Veranstalter einen Zeitraum bis etwa 22 Uhr angeben, eine maximale Dauer hätte das Ordnungsamt aber nicht vorgeschrieben.

In diesem Jahr könnte die Anmeldung eines Osterfeuers letztmalig gebührenfrei sein. In vielen Nachbarkommunen würden bereits Gebühren erhoben, dieses werde auch für die Stadt Neuenrade geprüft, hieß auf Anfrage unserer Zeitung. Bei der Höhe der Gebühren werde sich das Ordnungsamt an den Sätzen der Nachbarstädte orientieren, so Sandra Schäfer.

Von Sebastian Berndt

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