Landesstraße 698

Die Ortsdurchfahrt bleibt vorerst ein Flickenteppich

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Bis der bröselige Straßenuntergrund der Ortsdurchfahrt durch eine ordentlich befahrbare Oberfläche ersetzt wird, dauert es noch eine Weile. So müssen die Autofahrer vorerst mit dem Problem leben.

Neuenrade - Wer von Altena via Kohlberg gen Neuenrade fährt, der rollt seit der Deckensanierung vor gut drei Jahren wie auf Parkett – bis Neuenrade erreicht wird. Ändern wird sich das so schnell nicht.

Ab dem Ortsschild von Neuenrade rumpeln Auto-, Lastwagen-, Motorrad- und Fahrradfahrer dann über einen Flickenteppich aus bröseligem Asphalt, der an den Fahrbahnrändern ausgefranst ist und in der Fahrbahnmitte Risse aufweist.

Die Ortsdurchfahrt ist ein besonders schlimmer Abschnitt dieser Landesstraße. Und bis sich das ändert, wird es wohl noch eine ganze Weile dauern, in diesem Jahr passiere dort wohl nichts. Darauf wies der Sprecher von Straßen.NRW, Karl-Josef Fischer, hin.

Es soll nicht bei der Fahrbahndecke bleiben

Da sei noch ein Abstimmungsprozess nötig, denn Straßen.NRW habe gemäß den Planungen vor, nicht nur die Fahrbahndecke der Ortsdurchfahrt zu erneuern, sondern den Abschnitt auch zu sanieren. Es würden dann auch die Versorger, also mehrere Gewerke, involviert und dazu benötige man eine entsprechende Planung.

Da müsse sich dann die Stadt federführend kümmern, entsprechende Gespräche würden noch folgen, sagte Fischer.

Seitens der Stadt wurden schon Hausaufgaben gemacht. Im Zug der Deckensanierung habe man sich damals gekümmert und eine Kanalbaumaßnahme vorgezogen, falls der Landesbetrieb seinerzeit auch kurzfristig die Ortsdurchfahrt erneuern wolle, erläuterte Bauamtsleiter Marcus Henninger auf Nachfrage.

Die FWG fordert einen Kreisverkehr

Jetzt stehen also noch diverse Gespräche an. Berührt vom Thema Sanierung der Ortsdurchfahrt ist auch ein FWG-Vorschlag. Die Fraktion hatte in einem Antrag an den Rat den Bau eines Kreisels an der Einmündung Dahler Straße/Poststraße/Erste Straße angeregt. Darum möge sich die Stadtverwaltung kümmern.

Ein Beschluss dazu wurde noch nicht gefasst, man wolle abwarten, wie sich Straßen NRW dazu äußere, hieß es im Dezember bei dem Fachausschuss. Inzwischen gibt es auf der sanierten Fahrbahnabschnitt Kohlberg schon erste Beeinträchtigungen. So war seinerzeit auch die Fahrbahnmarkierung neu aufgebracht worden – die ist schon an vielen Stellen wieder abgefahren.

Von Peter von der Beck

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