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Innenstadt-Baustelle: Ende in Sicht

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Von: Peter von der Beck

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Die Neuenrader Hauptstraße. Sie leidet unter dem Verkehr und die Verkehrsteilnehmer leiden unter der Baustelle, die nun ein gutes Jahr besteht.
Die Neuenrader Hauptstraße. Sie leidet unter dem Verkehr und die Verkehrsteilnehmer leiden unter der Baustelle, die nun ein gutes Jahr besteht. © Peter von der Beck

Die Ortsdurchfahrt Neuenrade – Erste Straße und Bahnhofstraße – wird noch vor dem 1. Advent endlich wieder ohne Baustellenampel zu durchfahren sein. Eine Erleichterung für viele Autofahrer. Noch vorher wird kurzfristig auch die Höllmecke freigegeben.

Neuenrade – Zunächst müssen die Bauarbeiten auf der Nordseite der Ortsdurchfahrt allerdings fertiggestellt werden. Han-Jörg Ossenberg, Tiefbauer beim städtischen Bauamt, hat den Sachstand. Demnach müssen die Hausanschlüsse und Gehwege in den Randbereichen noch fertiggestellt werden. „Das geschieht auf jeden Fall bis Ende November.“

Vor der Adventszeit sind alle Baustellenampeln weg

Klar ist, dass sich Planer und Bauunternehmung vorgenommen haben, so zu arbeiten, dass „vor der Adventszeit alle Baustellen-Ampeln weg sein sollen“. Dann gilt es noch eine neue Bushaltestelle einzurichten und schließlich bleibt noch die abschließende Asphaltierung des Straßenstücks. Doch hierfür liege noch kein Termin vor. Das wolle man vom Wetter abhängig machen, das sei Konsens bei der jüngsten Besprechung gewesen, sagte Ossenberg. Auch die abschließende Asphaltierung soll dann wieder an einem Wochenende geschehen, um das Verkehrschaos möglichst in Grenzen zu halten.

Teil eines städtebaulichen Projekts

Die Baustelle an der Bahnhofstraße ist auch Teil eines städtebaulichen Projektes. Hier werden die Bürgersteige neu und von der Breite her „an der bestehenden Bebauung“ orientiert, hergerichtet. Die Bushaltestellen werden und wurden barrierefrei gestaltet, Parkplätze neu aufbereitet. Gestalterisch orientiert sich die Stadt dabei an den Bürgersteigen an der Ersten Straße. Gleichzeitig wurde die Gelegenheit ergriffen, die Versorgungsleitungen und Hausanschlüsse zu erneuern.

Höllmecke schon viel eher frei

Bevor die Bahnhofstraße dann demnächst wieder normal befahrbar ist, wird vorher schon mal – gut eineinhalb Jahre nach teilweise völliger Zerstörung der Straße – die Höllmecke wieder reaktiviert. Jetzt steht es offiziell fest, die Strecke wird im Laufe des 25. Oktober im Rahmen eines kleinen offiziellen Akts wieder für den Verkehr freigegeben. Gegen 15 Uhr heißt es dann wieder freie Fahrt. Straßen.NRW-Sprecher Andreas Berg sagte auf Nachfrage: „Dann haben wir einen Flaschenhals weniger in der Region.“ Autofahrer können dann über die Höllmecke direkt zur B236 ins Lennetal fahren. Zumindest wird dann Werdohl entlastet.

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