Ortsdurchfahrt Küntrop: Zweiter Bauabschnitt ab 15. Juli

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Diese Maschine – ein Fertiger – schafft rund 3,5 Meter Asphalt pro Minute.

Küntrop - Wie schnell heutzutage so eine Asphaltschicht aufgebracht wird, ist erstaunlich: Rund 3,5 Meter Straße pro Minute schafft der Fertiger – über die gesamte Straßenbreite – natürlich passgenau.

Dann kommen noch die Walzen und verdichten den Untergrund. Anschließend wird eine Art Kleber aufgebracht und schließlich folgt die Deckschicht. Damit ist der erste Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt Küntrop der Bundesstraße 229 fertig. Christoph Förster, Polier des ausführenden Unternehmens Fritz Herzog erläutert, dass „rund 1600 Tonnen Asphalt“ verarbeitet wurden. 

Ab Montag, 15. Juli, heißt es hier wieder freie Bahn – zumindest für ein paar hundert Meter. Dann nämlich beginnt der zweite Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt Küntrop 

Arbeiten bislang im Zeitplan

Der erste Abschnitt konnte relativ störungsfrei erledigt werden. Das Wetter hielt, auch die alte Straße, welche die Bauarbeiter des Erndtebrücker Bauunternehmens Fritz Herzog nach dem Abfräsen vorfanden und die beseitigt werden musste, hat den Zeitplan letztlich nicht wesentlich beeinträchtigt, sodass der zweite Bauabschnitt nun terminlich wie geplant mit Beginn der Sommerferien in Angriff genommen werden kann. 

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen lässt das 380 Meter lange zweite Teilstück, das von der Garbecker Straße bis etwa in Höhe der katholischen Kirche führt, erneuern. Die Deckenerneuerung wird voraussichtlich bis Dienstag, 27. August, dauern. Die Arbeiten werden unter Vollsperrung durchgeführt. Eine Umleitungsstrecke für Autofahrer, von Neuenrade kommend erfolgt über die K12 bis Balve und aus Richtung Süden von Neuenrade-Affeln kommend über die B229 bis Balve-Langenholthausen, von da aus über die K11 und die K12. In Balve wird der Verkehr aufgrund einer weiteren Deckenbaumaßnahme im Zuge der B229-Sanierung zwischen Balve und Balve-Langenholthausen dann gleich über die K12 umgeleitet. 

Anwohner froh über Ende der Arbeiten

Dass das erste Teilstück nun so gut wie fertig ist, freut die betroffenen Anwohner. Zumindest ist Diana Boom ganz froh, dass „der Staub“ nun endlich nicht mehr aufgewirbelt wird. Andererseits bedauert sie allerdings, dass die Baustelle nun abgeschlossen ist, weil es in der Regel „so schön ruhig am Wochenende war“. 

Berichten kann sie auf Nachfrage jedoch, dass nächtens jede Menge Lastwagen durch die halb fertige Baustelle gerumpelt seien. Auch Autofahrer hätten die Absperr-Baken einfach an die Seite geschoben.“ Diana Boom erwartet nun, dass es mit der neuen Fahrbahndecke generell ruhiger wird. „Jetzt ist bestimmt das Geklapper weg.“ Viel Lärm hätten Lastwagenfahrer mit Anhängern verursacht, die über die bröselige Straße geholpert seien. 

Sattelzug hängt in Baustelle fest

Die Baustellenabsperrung des ersten Abschnittes wurde in der Tat häufig ignoriert. Sogar während der Asphaltarbeiten versuchte ein Sattelzug mit auswärtigem Kennzeichen durch die Baustelle zu fahren. Das funktionierte natürlich nicht: Der Fahrer musste schließlich gut 100 Meter rückwärts fahren, um die offizielle Umleitung über Garbeck zu nehmen. Der Fahrer wollte mit seinem Sattelzug nach Menden

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