16. bis 18. März

Gertrüdchen: Neues und viel Tradition im 663. Jahr

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Neuenrade trifft sich im März wieder beim Gertrüdchen. Die Mitglieder des Gertrudenkomitees haben am Donnerstagabend in der Gaststätte Im Kohl das Programm besprochen.

Neuenrade - Mitte März geht Neuenrades größte Veranstaltung, das Gertrüdchen, ins 663. Jahr. Das Gertrudenkomitee hat schon mal einen Blick aufs Programm gewährt.

Die wichtigsten Programmpunkt stehen natürlich schon fest. Dazu gehört insbesondere die offizielle Eröffnung durch den Bürgermeister am Samstag, 17. März, ab 9.30 Uhr im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses mit dem anschließenden Peitschenknall vom Balkon.

Jahrmarkt und Kirmes öffnen am Freitag, 16. März, ab 15 Uhr, am Samstag ab 10 Uhr und am Sonntag ab 11 Uhr.

Traditioneller Pferdemarkt

An den beiden letzten Tagen lädt der traditionelle Pferdemarkt in den Bereich rund um die Villa am Wall. Eigentlich, so erklärt Mitorganisatorin Sabine Rogoli, wäre in diesem Jahr das Thema Schweine an der Reihe gewesen.

Mit Blick auf die afrikanische Schweinepest habe man aber darauf verzichtet. Gastronom Heinz Friedriszik kündigte an, dass die Besucher in Zusammenarbeit mit dem Reiterverein mit Speisen und Heißgetränken versorgt würden. Auch ein Rodeo soll aufgestellt werden.

Debora Carbone, Sabine Rogoli, Antonius Wiesemann und Marcus Henninger (von links) beim Gertrudenkomitee.

Für die Fahrgeschäfte werden am Eröffnungstag wieder von 15 bis 15.30 Uhr zwei Fahrchips zum Preis von einem abgeben. Die müssen in diesem Jahr aber bis zum Ende des Tages verbraucht sein.

Die Organisatoren um Sabine Rogoli und Debora Carbone haben wieder ein vielfältiges Angebot an Fahrgeschäften organisiert. Neu ist etwa ein Flipper genanntes Geschäft (Rogoli: „Groß, hoch, laut, schnell“), ein anderes Fahrgeschäft gibt Kindern das Gefühl, in einer Art fliegendem Bus zu sitzen.

Neben den Klassikern wie Kettenkarussell, Autoscooter und einem kleinen Riesenrad wird es auch ein Lauf-Geschäft geben. Der Schwerpunkt jedenfalls soll auf Kinderunterhaltung liegen.

Verhungern muss niemand

Vielfältig wird auch das Angebot an Ständen sein, wobei noch einige zu vergeben sind. Handyzubehör, Schmuck, Keramik, 3D-Bilder und vieles mehr laden zum Stöbern ein, ein Flugsimulator kommt hinzu.

Riesenspieße und Handbrot, das vor den Augen der Besucher zubereitet wird, sind die kulinarischen Neuheiten, doch auch Süßkartoffeln, Flammkuchen und natürlich die Klassiker wie Bratwurst und Waffeln dürften wieder hoch im Kurs stehen. Dafür sorgen nicht nur Schausteller, sondern auch zahlreiche Neuenrader Vereine und Verbände.

Für die jüngeren Besucher dürften die zahlreichen Fahrgeschäfte wieder einen der großen Höhepunkte darstellen.

Eine Hobby-Kunstausstellung des Kreativkreises im Hotel Kaisergarten gehört genauso zum Programm wie der Gertrüdchen-Trödel der CDU-Frauen-Union, diesmal im ehemaligen Schlecker-Ladenlokal. Der Büchertrödel ist im ehemaligen Stoffgeschäft Adler, Erste Straße 4, zu finden.

Von 13 bis 18 Uhr ist verkaufsoffener Sonntag und auch viele Gastronomen dürften ihre Lokale am Gertrüdchenwochenende öffnen.

Ausstellung und Konzert

Im Rathaus gibt es eine Sonderausstellung zum Thema „Neuenrade unter der Regierung des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm I., des Soldatenkönigs (1713-1740)“. Unter anderem wird die Privilegienbestätigung gezeigt, die eben jener König für die Stadt Neuenrade im Jahr 1713 unterzeichnet hat.

Ein besonderes Konzert verspricht Apotheker Dr. Sven Simons für den Samstag in der Gertruden-Passage: Die Pharmazeutisch-technische Assistentin Kim Lohmann singt unter dem Motto „Pop meets Pharmacy“.

Die Schüler der Burgschule haben am Gertrüdchen-Freitag schulfrei, ihre Lehrer verbringen einen Fortbildungstag in Altenaffeln.

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