Tag der offenen Tür

Tipps und Tricks hielten die Erwachsenen in der Filzwerkstatt parat.

NEUENRADE - Wer einen Einblick in die Arbeit beziehungsweise den pädagogischen Alltag an einer Waldorfschule gewinnen möchte, war am Samstag am Remmelshagen in Neuenrade gut aufgehoben. Dort öffnete die Schule im Rahmen eines Tags der offenen Tür ihre Pforten, ließ die Eltern an einem Vorführunterricht teilhaben und stand ihnen für Fragen zur Verfügung.

Vom Thema Kleinbuchstaben in der Klasse 2 über Heimatkunde, Mathematik bis zum Biologieunterricht der Jahrgangsstufe 13 reichte das Angebot des Vorführunterrichts. Nachdem das Lehrerkollegium die Besucher begrüßt hatte, der Festchor der Schule den Tag der offenen Tür musikalisch eröffnet hatte, standen die Türen im wahrsten Sinne des Wortes allen offen. Neben dem klassischen Unterricht bot die Waldorfschule auch Mitmach-Workshops an, eine Offerte, die Eltern wie Kinder gleichermaßen ansprach. Kreative Filzarbeiten standen ebenso auf dem Programm wie das Schnitzen einer Harfe im Werkraum des Birkenhauses. Aus einem Stück Massivholz sollten die Eltern mit Holzhammer und Stecheisen die Form einer Harfe ausarbeiten, die den jüngsten Schülern anschließend als Musikinstrument zur Verfügung stehen wird. Werkkundelehrer Stefan Baum stand den tatkräftigen Eltern mit Rat und Tat zur Seite, gab wichtige Tipps im Umgang mit dem lebenden Werkstoff und half auch mal aus, wenn die Kräfte die Belastungsgrenze des Rohlings überschritten hatten. Im Umfeld des Birkenhauses war zudem die Bienengruppe unterwegs, die den Garten für das eigene Bienenvolk bereitete.

Zum ersten Mal fanden die Lehrer-Eltern-Gespräche nicht in Form eines Forums statt, die Informationen wurden getrennt nach Fachgebieten aufbereitet. „Alle zehn Minuten wurden die Gruppen ausgetauscht, so dass alle Fragen beantwortet wurden“, erklärte Pressesprecher Frank Hilgenfeld und fügte hinzu, dass die Freie Waldorfschule Neuenrade alle staatlichen Abschlüsse anbietet.

Von Markus Jentzsch

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