„Nur das Nötigste vom Nötigsten“

NEUENRADE ▪ Am Ende der Bauausschusssitzung kam bei allen Fraktionen der Frust durch: „Nur das Nötigste vom Nötigsten“, kommentierte die CDU das Zahlenwerk. „Wir geben aus, was möglich ist, hieß es von der SPD und FWG und UWG schlossen sich inhaltlich den Vorrednern an. Und am Ende wurde der Etat dieses Ressorts einstimmig beschlossen und auch als Beschlussempfehlung für den Rat weitergereicht.

Dabei wurde der Ansatz für den Unterhalt der durch den Winter geschädigten Straßen unter dem Strich um 30 000 Euro auf 150 000 Euro erhöht. Damit versuchen die Neuenrader nun auszukommen. Ein Vorschlag kam dabei von Ulrike Wolfinger. Die hatte sich über neue Technologien im Straßenbau informiert. Dabei war sie auf eine neue Sorte Füllmaterial als Ersatz für den herkömmlichen Bitumen gestoßen. Das Material könne auch bei Kälte verarbeitet werden, sei eher befahrbar, haltbarer und auch noch billiger.

Auf Seiten der Bauverwaltung zeigte man sich aufgeschlossen, verwies aber auch auf die technischen Umstände. Die entsprechenden Gerätschaften müssten vorhanden sein. Zudem müsse man aufpassen, dass man keinen Prototypen verarbeite. Durchaus habe man sich schon das eine oder andere angeschaut. Marcus Henninger ließ durchblicken, dass man da am Ball bleibe.

Was der neue Kreisel wohl kosten wird, der an der Großkreuzung Bahnhofstraße Ausgangs Neuenrade entstehen soll, ist nun auch klar: 185 000 Euro - davon allein 25000 Euro für die nötige Beleuchtung - wurden eingestellt. Für die Gestaltung der Innenfläche sind 30 000 Euro vorgesehen. Gegengerechnet wird hier aber eine Spende in gleicher Höhe. Beim Baubetriebshof wird investiert: Ein neuer Schlepper nebst einigen Gerätschaften muss angeschafft, auch 12 000 Euro für einen VW-Caddy sind eingeplant. Hier werde man sich um ein „gutes Gebrauchtfahrzeug“ bemühen.

Unter Anfragen wurde dann noch diskutiert. Themen dabei: Winterdienst, straßenschädigende Lastwagen, aber auch Gasbohrungen. ▪ vdB

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