NRW-Auszeichnung für kulturelles Gesamtkonzept

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Dierk Rademacher, Irmhild Hartstein, Klaus Peter Sasse und Monika Arens haben zum zweiten Mal eine Auszeichnung für das kommunale Gesamtkonzept für kulturelle Bildung erlangt. ▪

NEUENRADE ▪ Kultur prägt. Einen Schüler, eine Klasse, eine Schule – eine ganze Stadt. Das kommunale Gesamtkonzepte für kulturelle Bildung der Stadt Neuenrade hat eine Jury des Landesministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport nun – wie bereits 2007 und 2008 – überzeugt und eine Förderung von 5000 Euro zugesprochen. Ende Oktober soll der Preis von der Ministerin Ute Schäfer überreicht werden.

Das Konzept haben die Verwaltungsmitarbeiter Dierk Rademacher und Monika Arens, Kiku-Vertreterin Irmhild Hartstein und Bürgermeister Klaus Peter Sasse auf den Weg gebracht. „Irmhild Hartstein hat unzählige Stunden ehrenamtlich in das Projekt investiert. Ohne sie hätten wir den Preis nie erhalten – sie ist für uns ein unbezahlbares Geschenk“, betonte Sasse. Der ausführte, dass die direkte Begegnung mit Künstlern und jungen Menschen einen ganz persönlichen, authentischen und besonders motivierenden Zugang zu Kunst und Kultur vermittele. Orte dieser Begegnung seien sowohl Schulen als auch außerschulische Lernorte wie die Kiku-Werkstatt. Das 34-seitige Konzept, das die Initiatoren beim Land einreichten, umfasst neben einer Auflistung von diversen Aktivitäten auch den Hinweis auf die zehn Kulturpunkte, die es insgesamt in der Hönnestadt gibt.

„Als wir das letzte Mal die Auszeichnung erhalten haben, war dies ein enormer Anschub“, sagte Kulturamtsmitarbeiterin Monika Arens. In Folge dessen sei die Stadtgalerie an der Niederheide „auf den Weg gebracht worden“.

Umfassende Modernisierungmaßnahmen seien unternommen worden. Arens: „Wir haben Fußboden, Beleuchtung erneuern lassen und die Wände neu streichen lassen – jetzt haben wir eine moderne, zeitgemäße Stadtgalerie.“

Dies sei unter anderem auch durch die finanziellen Mittel des Landes möglich gewesen. Was mit der jetzigen Förderung passieren soll, ist derzeit nicht klar. „Wir wollten erst den Bären erlegen, bevor wir das Fell verteilen“, sagte Klaus Peter Sasse. Das Forum Neuenrade solle sich nun Gedanken über die Verwendung des Geldes machen und Vorschläge erarbeiten. Hartstein: „Es gibt viele Möglichkeiten. Die Stadt kann das Geld gut gebrauchen.“

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