Zentrum für Lesen, Integration und Sprache integriert

Dierk Rademacher lobte beim Tag der offenen Tür die Ideen von Sandra Horny, der neuen Büchereileiterin.

NEUENRADE ▪ In die Neuenrader Stadtbücherei ist nun „Zelius“ eingebettet: das Zentrum für Lesen, Integration und Sprache. Bei der Wiedereröffnung und dem damit verbundenen Tag der offenen Tür am Samstag kamen zahlreiche Gäste, Gratulanten und Gönner der Einrichtung zusammen. Diese wird nun von Sandra Horny geleitet, ihres Zeichens auch Integrationsbeauftragte der Hönnestadt. Von nnette Kemper

Einiges hat sich getan in der Bücherei: Ein neues Besprechungszimmer samt Küche bietet nun auch dem ehrenamtlichen Arbeitsteam einigen Komfort. Neue Sitzgelegenheiten sorgen für eine aufgefrischte Optik und laden juvenil „zum Chillen“ ein. Sie hoffe, dass die Jugendlichen die Sache so annähmen, wie sie sich das vorstelle, hoffte Horny auf Zuspruch. Darüber hinaus erstrahlt der Bücherbereich für die Jüngeren in neuem Glanz: „Der erste Schritt ist getan“, so Horny. „Der Kinder- und Jugendbuchbereich ist umgestaltet. Die Bücher sind nun nach Nahbereichen geordnet, so dass sich auch die Kleineren zurechtfinden.“ Außerdem wartet auf diese Zielgruppe ein interaktiver TipToi-Stift samt Büchern, die zum spielen und entdecken einladen.

1981 eröffnete die Bücherei ihre Pforten – bis zu ihrer Altersteilzeit Ende 2011 leitete Gaby Bothe die Buchausleihe. Nun tritt an diese Stelle Horny mit einem mehrköpfigen Team: „Zwischendurch wird sich immer wieder etwas ändern“, versprach die neue Leiterin.

Amtsleiter Dierk Rademacher zeigte sich angetan von dem neuen Ansatz: „Sandra Horny hat die Bücherei zu einem Mittelpunkt von Leben und Aktivität gemacht.“ Die Büchereinutzer konnten sich ams Samstag überzeugen, dass die Umgestaltung für sie nicht mit Nachteilen verbunden ist: „Die Ausleihe der Bücher bleibt weiterhin in gewohntem Maß bestehen“, versprach Horny. „Die hervorragenden Ausleihzahlen der vergangenen Jahre sollen noch gesteigert werden“, sind sich Rademacher und Horny einig. Mit dem mehrköpfigen Team seien sie für die Zukunft gut aufgestellt.

So entstünden „trotz der Ausweitung des Angebots nicht mehr Personalkosten“, versicherte der Amstleiter weiter. Er wünschte dem Projekt zudem den Stellenwert, „den wir uns nach Konzept erhofft haben.“ Lobende Worte fand er ebenfalls für die Vorarbeiten Hornys: Das was an Integration bestehe, habe sie aufgebaut.

Für „Zelius“ gelten ab dem 6. März neue Sprechzeiten: Die Integrationslotsen stehen jeweils dienstags zwischen 15 und 16 Uhr im Besprechungszimmer zur Verfügung. Die Stadtbücherei/Zelius ist zu folgenden Zeiten geöffnet: Montags von 11 bis 14 Uhr, dienstags, donnerstags und freitags von 9.30 bis 12.30 und von 15 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 12.30 Uhr.

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