Lokale Wirtschaft

44 N’Euro als Bonus für Arbeitnehmer

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Sandra Horny und Bürgermeister Antonius Wiesemann trommeln für die Neuenrade-Währung.

Neuenrade - Der N’Euro ist eine Erfolgsgeschichte. Von dieser Währung profitieren der Neuenrader Einzelhandel und die Gastronomie sehr ordentlich. So spülte in den vergangenen Jahren der N’Euro rund 15 000 echte Euro pro Jahr  in die Kassen der örtlichen Einzelhändler und Restaurantbesitzer.

Das zumindest weiß man beim Neuenrader Stadtmarketingverein. „Seit Einführung im Jahr 2006 sind ungefähr 250 000 Euro umgesetzt worden“, heißt es von der Geschäftsführerin Sandra Horny. Eine Summe, die zum Großteil schon der heimischen Wirtschaft zugute kam. 

Hilfe für Gastronomie und Einzelhandel

Nun wollen die Stadtmarketinggeschäftsführerin und der Vorsitzende des Stadtmarketingvereins, Bürgermeister Antonius Wiesemann, massiv für den Verkauf der N’Euro-Gutscheine trommeln. So sollen der von der Pandemie gebeutelte Einzelhandel und Gastronomen profitieren. Horny will alle Einzelhändler und Restaurantbetriebe abklappern und auch die Social-Media-Kanäle für Werbung nutzen, um so auch die Neuenrader zu animieren, reichlich Gutscheine zu kaufen. Zusätzlich greift sie eine Idee auf, die aus dem Kreise der Unternehmerschaft kommt. So gibt es das Gesetz, dass Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern monatlich einen geldwerten Vorteil in Höhe von nun 44 Euro steuerfrei zukommen lassen können. Das kann natürlich auch ein Gutschein sein. Und so hat der Stadtmarketingverein flott den 44-N’euro-Gutschein kreiert und will ihn an die Neuenrader Unternehmerschaft bringen. Eine Barauszahlung des Gutscheins ist nicht möglich, daher eignet sich der 44-Euro-Gutschein als Ansporn. Verkauft werden die N’Euros bei der Volksbank und der Vereinigten Sparkasse. 

Fotowettbewerb

Um dem Ganzen noch mehr Schwung zu geben, legt der Stadtmarketingverein einen Wettbewerb auf: „Neuenrade(r) gewinnt mit dem N’Euro“ haben Horny und Co den Fotowettbewerb betitelt. „Teilnehmer sollen den schönsten Platz, die schönste Ecke oder den schönsten Ort Neuenrades fotografieren“. Eine Jury wählt die drei besten Fotos aus und der jeweilige Fotograf erhält 100 N’Euro für sein Foto. Das Gewinnerfoto wird auf 1000 Postkarten zu sehen sein, die es beim Kauf des N’Euros gibt; die Postkarten kommen auch in die Begrüßungstaschen für Neubürger. Zudem wird das Foto als Titelbild für die Homepage der Stadt und für die Facebookseite des Stadtmarketing Neuenrade genommen. Außerdem soll das Foto in der Zeitschrift „Kuckma“ abgedruckt und als Vorschlag für den nächsten Neuenrade-Kalender genommen werden. Sind Menschen abgebildet, ist eine Einverständniserklärung notwendig. Der Fotowettbewerb endet am 25. August. Bis dahin muss das Foto (mit ausreichender Pixelzahl) an s.horny@stadtmarketing-neuenrade.de geschickt werden.

Peter von der Beck

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