Neues Versorgungszentrum: So sieht der weitere Fahrplan aus

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Hier an der Zweiten Straße, in der Beringhoffschen Praxis soll die Keimzelle des MVZ entstehen.

Neuenrade - „Wir haben den einstimmig gefassten Auftrag von der Politik bekommen, ein Medizinisches Versorgungszentrum auf den Weg zu bringen."

Gerhard Schumacher, Kämmerer und allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters betonte gleich vorneweg, bevor er das weitere Prozedere ausführte, das die Verwaltung in Sachen Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) noch zu erledigen habe. 

Demnach werde es bei der nächsten Ratssitzung im nicht-öffentlichen Teil wohl um die Auftragsvergabe an die Wiesbadener Agentur gehen, welche das MVZ juristisch vorbereitet. Ob das Thema MVZ öffentlich auf die Tagesordnung dieser Ratssitzung genommen werde, müsse man noch intern abstimmen. 

Satzung wird entworfen

Desweiteren sei es notwendig, eine Satzung zu entwerfen, die Genehmigung der Aufsichtsbehörde sei einzuholen, es gelte Abstimmungsgespräche mit der Kassenärztlichen Vereinigung zu führen und schließlich – „ganz wichtig“ – müsse auch noch ein Wirtschaftsplanentwurf der Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) als Grundlage für die Politik erstellt werden. Bei der Rechtsform der AöR, über die das neue Versorgungszentrum ab 1. Januar 2020 betrieben werden soll, werde auch noch der Verwaltungsrat paritätisch besetzt. Und dann gelte es noch die Geschäftsführung zu bestimmen. Als ärztlicher Leiter steht bereits Michael Beringhoff fest. 

Am Ende werde dann über das Gesamtpaket in einer Ratssitzung öffentlich abgestimmt.

Von Peter von der Beck

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