Neues Salz-Silo für 60 000 Euro

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Nur zehn Minuten dauert die Befüllung eines Salzstreuwagens mit Hilfe des Salz-Silos.

Neuenrade - Der neue Baubetriebshof ist bezogen, gleichwohl werden zumindest während der Wintersaison die Mitarbeiter noch den alten Standort besuchen. Der Grund: Dort ist noch das alte Salz-Silo vorhanden und dort müssen die Fahrer der Streuwagen Salz tanken, bevor sie ihre Runden drehen.

 Die Salzaufnahme geht flott: Knapp zehn Minuten dauert es, dann ist die Ladefläche voll. Gleichwohl wird das Silo am Altstandort keine Dauerlösung sein. Am neuen Baubetriebshof soll nach der Wintersaison irgendwann ein neues Silo errichtet werden. Das kostet gut 60 000 Euro.

Aber das alte Silo abzubauen und am neuen Standort wieder zu errichten, mache aus finanziellen Erwägungen keinen Sinn. Ab- und Aufbauen, zudem eine Neuberechnung der Statik – zu hoch wären am langen Ende die Kosten, erläuterte Marcus Henninger, technischer Vorstand der Stadtwerke und Bauamtsleiter. Zudem habe das alte Silo schon etliche Jährchen auf dem Buckel. So habe man sich eben dazu entschieden, ein neues Salz-Silo aus einem Kohlefaserverbundstoff anzuschaffen. Angebote werden noch eingeholt.

Rund 100 Kubikmeter fasst so ein Salz-Silo. Knapp drei Lkw-Ladungen passen dort rein und gut zwei Stunden dauert eine Befüllung pro Lkw. Die Befüllung der Streufahrzeuge geht wie beschrieben recht flott und funktioniert mithilfe von Druckluft. „Das Salz wird eingeblasen“, sagen die Neuenrader Fachleute.

 Zusätzlich zum Silo verfügen die Neuenrader noch über Bigpacks, die an strategisch günstigen Stellen auf Neuenrader Stadtgebiet verteilt sind.

Von Peter von der Beck

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