Neues Konzept für den Küntroper Schützenplatz

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Die Skizze lässt erahnen, wie der Vorplatz künftig aussehen soll. ▪

NEUENRADE ▪ Seit mehr als zwei Jahren befassen sich die Küntroper Schützen nun mit der Umgestaltung des Schützenplatzes. Jetzt stehen die Pläne. Während des Schützenfestes am Wochenende werden die Zeichnungen zu den Bauabschnitten an der Halle aushängen.

Dann nehmen die Verantwortlichen um den 1. Vorsitzenden Ralf Tönnesmann auch gerne noch Anregungen entgegen. Damit die Schützenfestbesucher eine ungefähre Vorstellung davor bekommen, wie es denn aussehen könnte, wird auch der Platz annähernd mit einfachen Mitteln so präpariert, dass die geplanten Strukturen erkennbar sind. „Die Besucher sollen sich eine Meinung bilden“, sagt Tönnesmann. Da sei nichts festgezurrt oder vorgegeben. Das Schützenfest wird somit auch zu einer Art Freilandversuch.

Die Schützenbrüder von St. Sebastian sind nicht kleinlich und nehmen für die Verschönerung zwischen 70000 und 80000 Euro in die Hand. Der Platz soll parkähnlich gestaltet werden.Die Neugestaltung des Platzes hat als Hintergrund ästhetische Gründe, zusätzlich soll der Ablauf und das Geschehen beim Schützenfest gesteuert und verbessert werden und schließlich wollen Tönnesmann und Co durchaus auch den Anwohnern etwas Gutes. Entschärft werden soll nämlich auch die Parkplatzsituation, wenn es größere Veranstaltungen in der Halle gibt. Opulentere Feiern wie zum Beispiel Groß-Hochzeiten mit sehr viel Publikumsverkehr sorgen für Lärm durch Türenklappen, Hupen und den typische Parkplatzverkehr. Die Zahl derartiger Veranstaltungen wurde nun auf sieben pro Jahr reduziert. Zudem will man Häufungen von Feiern vermeiden. Erste Schritt unternehme man, um den Nachbarn entgegen zu kommen, die manche Entwicklungen kritisch sehen.Durch die Neugestaltung des Platzes wird der Parkraum in Richtung Industriegebiet verlagert. Zudem wird die Parkfläche so hergerichtet, dass die Autofahrer vorsichtig und langsam dort entlang fahren. Es wird zudem in Richtung Anwohnerschaft einen Zaun geben, Bewuchs wird für zusätzlichen Lärmschutz sorgen, erläuterte Tönnesmann.

Wie berichtet, soll auf dem Schützengelände auch die Motte stehen. Der Standort soll in das Platzkonzept eingebunden werden. Auch das sehen Anwohner kritisch, wie im Rat berichtet wurde.Doch Bürgermeister Sasse ist sicher, dass Bedenken bei einem Treffen demnächst ausgeräumt werden können - sagte er im Rat am Montag. ▪ Peter von der Beck

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