Büro ist an der Bahnhofstraße

Neuer Pflegedienst in Neuenrade

Der Pflegedienst Döring ist neu in Neuenrade. Hier präsentieren sich Esther Grehl (stellvertretende Pflegedienstleiterin), Verwaltungsangestellte Stefanie Döring, Betreuungsassistentin Iris Anlauf und Inhaberin Beatrix Döring.
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Der Pflegedienst Döring ist neu in Neuenrade. Hier präsentieren sich Esther Grehl (stellvertretende Pflegedienstleiterin), Verwaltungsangestellte Stefanie Döring, Betreuungsassistentin Iris Anlauf und Inhaberin Beatrix Döring.

Seit 25 Tagen erst existiert der Pflegedienst Döring in Neuenrade, doch die Truppe um Inhaberin Beatrix Döring hat schon zehn Kunden – mit steigender Tendenz. Döring, zugleich Pflegedienstleiterin, ist daher zuversichtlich: „Der Bedarf ist hoch und steigend.“

Einziger, branchentypischer Wermutstropfen: Fachkräfte sind schwer zu bekommen. „Wir sind immer auf der Suche, und nehmen gerne Bewerbungen an – egal ob Voll- oder Teilzeit“, sagt Döring.

Mit vier Angestellten und zwei Fahrzeugen ist Beatrix Döring am 1. Januar gestartet, in den zentral gelegenen Geschäftsräumen an der Bahnhofstraße 4. Döring hat alles im Angebot, was einen modernen Pflegedienst ausmacht. Das fängt bei der grundpflegerischen Versorgung an, geht weiter über Betreuung bis hin zu hauswirtschaftlicher Tätigkeit. Döring und ihr Team haben Patienten in Neuenrade, Balve, Altena, Dahle und Werdohl.

Leitbild: Menschliche Werte im Vordergrund

Im Leitbild des Pflegedienstes stehen menschliche Werte im Vordergrund. Respekt und Ehrlichkeit, Liebe, aber auch Zuverlässigkeit. Die Chefin und ihre Mitarbeiterinnen wollen bei ihren Patienten Sicherheit vermitteln und die Selbstbestimmung stärken. Teamarbeit schätzt man bei Döring, zudem können die Fachkräfte auf lange Erfahrung zurückgreifen. 21 Jahre ist die stellvertretende Pflegedienstleitung Esther Grehl im Beruf, Döring startete schon mit 16 Jahren und ist nun 26 Jahre dabei.

Inhaberin Beatrix Döring und die stellvertretende Pflegedienstleiterin Esther Grehl zeigen den Inhalt des Einsatzrucksacks: Darin enthalten sind Blutdruckmessgerät, Blutzuckermessegerät, Einweghandschuhe und eine FFP2-Maske.

Im vergangenen Jahr hatte sich Beatrix Döring entschieden, sich selbstständig zu machen. Der Grund: Unabhängigkeit: „Ich wollte nicht noch jemanden über mir haben.“ Zudem wollte sie sich selbst verwirklichen und mit den Patienten nach ihren Vorstellungen arbeiten, sie wollte „helfen, so wie ich es auch für mich haben möchte, eben mit dem Herzen dabei sein“. Döring betont: „Es geht hier nicht nur um den Beruf, sondern um die Berufung.“

Gründungsphase dauerte rund ein halbes Jahr

Ein gutes halbes Jahr hat die Gründungsphase gedauert. Jede Menge Formalien galt es zu erledigen, Beglaubigungen und Führungszeugnisse beizubringen und erforderliche Unterlagen einzureichen, die Verbandszugehörigkeit nachweisen: Nicht zuletzt musste Döring einen Businessplan einreichen, ein Pflegekonzept erarbeiten und eine Rechnungsbilanz über drei Jahre für die Finanzierung vorlegen. Verständlich, denn Döring startet mit einem enormen Kostenblock, der schließlich auch erwirtschaftet werden muss.

Nach 25 Tagen kann sie schon die erste persönliche Bilanz ziehen: „Es fühlt sich super an selbstständig zu sein und mit diesem tollen Team gestartet zu sein.“ Beruhigend sei, dass ihre Frau ihr den Rücken frei halte.

Weiteres Ziel: Palliative Pflege

Nach dem geglückten Start hat Beatrix Döring ein weiteres Ziel: Sie möchte auch palliative Pflege anbieten. Keine einfache Aufgabe, gilt es doch nicht nur die derart betroffenen Menschen zu pflegen und ihnen die Möglichkeit zu geben zu Hause zu sterben, sondern auch selbst den Umgang mit dem Tod zu erlernen. Da komme dem Team eine besondere Bedeutung zu. Döring: „Es ist wichtig, dass man im Team darüber spricht.“

Bleibt noch der Blick auf die Arbeit des noch jungen Pflegedienstes in der Corona-Zeit. Als medizinisch gebildete Fachkräfte sind Döring und ihr Team den Umgang mit einem hohen Hygienestandard gewöhnt. Während der Pandemie wurde dieser Standard erhöht. Wer das Ladenlokal an der Bahnhofstraße betritt, bei dem wird zunächst Fieber gemessen. Im Umgang mit den Patienten ist es ähnlich: Symptombefragung, Fiebermessen und das Tragen von FFP2-Masken, all das ist tagtäglich Pflicht.

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