Ein Gemeindeausschuss für Küntrops Katholiken

Sven Müller (links) und Rainer Grünebaum (nun kommissarischer Vorsitzender) initiierten die Gründung des Küntroper Gemeindeausschusses. - Foto: Jentzsch

KÜNTROP - Neun Personen wurden im Rahmen der Gründung des Gesamtpfarrgemeinderates des Pastoralverbundes Balve-Hönnetal in das Gremium gewählt. Unter ihnen auch die beiden Küntroper Vertreter Rainer Grünebaum und Sven Müller. Damit die Arbeit in Küntrop aber wie gewohnt fortgeführt werden kann, riefen Grünebaum und Müller zu einem Treffen im Pfarrhaus auf – mit dem Ziel, einen Gemeindeausschuss zu gründen.

Von Markus Jentzsch

Am Dienstagabend im Anschluss an die Messe nahmen rund 20 Personen an der Gründungsveranstaltung teil, weitere Interessenten meldeten sich zum Beispiel aus gesundheitlichen beziehungsweise terminlichen Gründen telefonisch ab. Zwar gelang es nicht sofort, einen Vorsitzenden zu bestimmen, fünf engagierte Küntroper ließen sich aber fest auf die Liste des Ausschusses eintragen. Weitere Kandidaten bekundeten ihr Interesse, sich in die Arbeit einzubringen, wollten sich bezüglich einer Mitgliedschaft im Ausschuss aber noch nicht festlegen.

Rainer Grünebaum und Sven Müller gaben zu Beginn der Sitzung bekannt, dass sie aufgrund der möglichen Doppelbelastung nicht für den Vorsitz kandidieren wollten –sehr wohl aber im Ausschuss mitwirken möchten. Die Wahl des Ausschusses beziehungsweise einer Führungsspitze stellten Grünebaum und Müller hintenan, sprachen anfangs erst sämtliche Termine im Jahr 2014 und deren Planung an. Absolut reibungslos wurden die Aufgaben verteilt.

Die Resonanz aus der Bevölkerung und die Bereitschaft, in der Gemeinde aktiv mitzuwirken, sei beeindruckend gewesen, sagte Müller, der wie Grünebaum überzeugt scheint, dass die Gemeindearbeit in Küntrop weiterhin problemlos organisiert wird. Neben den beiden Mitgliedern des Gesamtpfarrgemeinderates bilden Monika Bültmann, Karina Fittkau und Katrin Verse das Gremium, das sich für Küntrop einsetzen wird.

Die Funktion des Ausschussvorsitzenden werde Rainer Grünebaum vorerst kommissarisch ausüben, erklärte dieser. Vielleicht wird bereits im Rahmen der ersten Sitzung des Ausschusses am 24. März endgültig ein Vorsitzender gewählt, drückte Sven Müller seinen Optimismus aus, den Posten kurz- bis mittelfristig besetzen zu können. „Eine wunderbar intakte Gemeinde“, bilanzierte Müller, den die Unterstützung aus der Bevölkerung begeisterte.

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