„Das war ein tolles Erlebnis“

Neuenraderin zieht Fazit nach Finale der Miss-Internet-Wahl

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Bei einem Foto-Shooting ließ sich die 21-jährige Jura-Studentin vor der verschneiten Landschaft im Südtiroler Örtchen Ridnaun ablichten. „Jetzt habe ich ein paar schöne Erinnerungsfotos“, sagt sie und freut sich.

Neuenrade - Für Anastasia Birukov war die Miss-Internet-Wahl ein großes Abenteuer. Ob sie noch einmal teilnehmen würde: „Ja, ich denke schon“. Die 21-Jährige konnte zwar keine Platzierung im Finale erreichen, trotzdem sei sie mehr als zufrieden mit dem Erreichten.

Vom 5. bis zum 8. Januar fand die finale Auswahl in einem Wellness-Hotel im Südtiroler Örtchen Ridnaun statt. Gemeinsam mit neun anderen Mädchen war Anastasia Birukov am Donnerstag angereist. Gegen 18 Uhr sei sie in dem Hotel angekommen. Beim Abendessen erhielten die Bewerberinnen dann den Zeitplan für das Wochenende. 

Anprobe und Videodreh

Direkt am nächsten Morgen fand die erste Anprobe der Dirndl und Bademode statt. Während die traditionellen Kleider von einem heimischen Unternehmen gesponsert waren, wurde die Bademode von den Verantwortlichen des Hotels zur Verfügung gestellt. 

Mehrere Stunden probten die Frauen anschließend unter anderem Choreografien und das richtige Laufen im Abendkleid. Auch einen Videodreh für verschiedene Internetseiten hätten sie gehabt, berichtet Birukov. 

Trainingsschießen in Ridnaun

Wegen des starken Schneefalls musste ein, für den Nachmittag geplanter, Hubschrauberflug ausfallen. Da Ridnaun aber auch für seine Biathlon-Trainingsplätze bekannt sei, wurde für die jungen Frauen ein Trainingsschießen organisiert. „Das hat wirklich Spaß gemacht“, erzählt die Jura-Studentin Birukov. 

Das Finale der Wahl fand am Samstag statt. Nach dem Frühstück folgte die Generalprobe. Die verbleibenden Stunden vor dem Start des Finales um 20.30 Uhr nutzten die Teilnehmerinnen für ihr Styling. Und Anastasia Birukov auch noch für ein kleines Foto-Shooting. „Ich hatte den Fotografen gefragt, ob wir schnell ein paar Erinnerungsfotos machen könnten“, berichtet sie. „Mir sind zwar fast die Hände abgefroren, aber jetzt habe ich ein paar schöne Fotos“, sagt sie und lacht. 

Rechtzeitig zum Finale war sie dann bereit. Der Entscheid war in drei Durchgänge aufgeteilt. Zuerst einer im Dirndl, dann in der Bademode und zuletzt im Abendkleid. Zwischen den Durchläufen fanden Wertungen und Interviews statt. 

Über Nachrückverfahren ins Finale

Bis in die Nacht habe die Veranstaltung gedauert. Gegen 22.30 Uhr verkündeten die Juroren dann ihr Ergebnis: Tina Daosri aus Bayern ist die Miss-Internet 2017. Das sei für alle schon eine kleine Überraschung gewesen, da sie erst über ein Nachrückverfahren ins Finale gekommen war. „Sie hat wirklich gut gepunktet“, sagt Anastasia Birukov über die Bayerin. 

Positives Fazit

Auch wenn sie bei der Wahl keine Platzierung erreichen konnte, fällt ihr Fazit postitiv aus. „Ich würde wieder mitmachen.“ Allerdings nur, wenn ihr Studium nicht beeinträchtigt würde. „Das geht nämlich vor“, sagt sie. Dass sie dies durchaus ernst meint, zeigt ihre Absage der kommenden Miss-NRW-Wahl. Zeitgleich sei Klausurenphase. „Die Wahl hätte zwar nur einen Tag gedauert, aber den nutze ich lieber zum Lernen.“

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