Neuenrader Eiskeller wird untersucht

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Der Neuenrader Eiskeller wurde unter die Lupe genommen.

Neuenrade - Es gibt Überlegungen, den Eiskeller für Interessenten zu reaktivieren. Der Leiter des Baubetriebshofes, Klaus Peter Korte nahm vor diesem Hintergrund am Montagvormittag den Stollen an der Wilhelmshöhe unter die Lupe.

Zuvor hatten die Mitarbeiter Wasser aus dem „Eiskeller“ gepumpt, welches dort kniehoch gestanden hatte.

Korte marschierte dann mit Taschenlampe und der typischen Schutzkleidung des Baubetriebshofes hinein. Der Stollen reicht etliche Dutzend Meter in den Untergrund der Wilhelmshöhen-Wiese hinein und beschreibt auch noch eine Kurve.

Der Eiskeller ist auf gut der Hälfte der Strecke gewölbeartig gemauert, an den Seiten mit Bruchsteinen, die gebogene Decke ist mit Ziegelsteinen eingefasst. Am Montagnachmittag waren unter anderem Altbürgermeister Klaus Peter Sasse (Bürgerstiftung Neuenrade) und Vertreter des Bauamtes vor Ort, um abzuklären, ob der Eiskeller vielleicht für interessierte Besucher wieder hergerichtet und zugänglich gemacht werden kann.

Auch das 1873 aufgestellte Kriegerehrenmal für die Gefallenen der Kriege 1866 und1870/1871 nahm man gestern noch an seinem aktuellen Standort unter die Lupe. Er soll restauriert werden. Eine Steinmetzmeisterin aus Balve hatte es sich bereits angeschaut (Bericht folgt). J vdB/Foto: von der Beck

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