Müller und Brockhagen erhalten den Ehrenring

Neuenrade - Einiges galt es in der sogenannten Weihnachtsratssitzung abzuarbeiten, bevor Ratsherren und beteiligte Verwaltungsmitarbeiter in den Kaisergarten marschierten und dort traditionell essen gingen.

So segneten fast alle Ratsmitglieder die Stellungnahme der Verwaltung zum Regionalplan Arnsberg, Teilplan Energie ab und brachten die Bewerbung um EU-Fördergelder zum Leader-Projekt auf die Reise.

Ein einziger Ratsherr, Detlev Stägert (FWG), stimmte gegen die Stellungnahmen der Verwaltung zum Regionalplan Energie. Er halte nichts davon, dass das Windkraftanlagenproblem von Affeln zum Kohlberg verlagert werde.

Doch auch mit über- und außerplanmäßigen Ausgaben musste sich der Rat am Mittwoch befassen. Kämmerer Gerd Schumacher verkündete die Zahlen. So gibt es Überschreitungen des Ansatzes im Verwaltungsbereich von knapp 235.000 Euro und im investiven Bereich von 177.000 Euro.

Peter Müller.

Immerhin konnte er verkünden, dass sich die Situation bei der Gewerbesteuer entgegen Befürchtungen, dass man viel weniger einnehmen werde als geplant, dank eines Einzelfalles massiv verbessert habe. Der Ansatz von 7,75 Millionen Euro werde erreicht, vielleicht überschritten.

Josef Brockhagen

Durchaus sentimental wurde es als es um die Verleihung des Ehrenrings der Stadt Neuenrade ging. Je einen goldenen Ring mit eingeprägtem Wappen erhielten für ihre Verdienste der CDU-Ratsherr Josef Brockhagen und der ehemalige SPD-Ratsherr und SPD-FraktionschefPeter Müller. Es gab starken Applaus.

Fast schon demütig machte dabei die lange Liste jahrzehntelangen nicht nur politischen Engagements der beiden gestandenen Herren für die Bürger der Stadt. Müller betonte, dass kritische Auseinandersetzung in den Gremien dazu gehörten, lobte die Bürgernähe in der Stadt. Der noch aktive CDU-Ratsherr Josef Brockhagen warb nachdrücklich für das ehrenamtliche Engagement, das viel Spaß mache und dankte seiner Familie, die ihm stets den Rücken frei gehalten habe.

Von Peter von der Beck

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