Neuenrader Weihnachtsmarkt trotzt dem Dauerregen

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„Singen macht Freu(n)de“ – diesen Damen schon seit zwölf Jahren. Der private Frauenchor um Gitarristin Anne Haucke gestaltete den Weihnachtsmarkt am Samstagabend mit einigen Advents- und Weihnachtsliedern.

Neuenrade - Von Landwirten und Gartenbesitzern war der Regen in diesem Jahr so manches Mal herbeigesehnt worden. Nach vielen sonnigen Festen in der Hönnestadt drohte der Weihnachtsmarkt ins Wasser zu fallen. Doch die Neuenrader dachten überhaupt nicht daran, sich die Laune von Dauerregen verderben zu lassen.

Einfallsreich trotzten sie der Nässe und genossen gesellige Stunden im Quartier Stadtgarten zwischen Mühlendorf und Villa am Wall.

13 Hütten bildeten erneut den Kern des kleinen Marktes, den das Unternehmen E-Holding initiiert hatte. Dazwischen waren angesichts der Witterung eilig viele Pavillons aufgebaut worden. Unter ihnen standen Stehtische, auf denen die Besucher ihren Punsch abstellen konnten.

Bilder vom Weihnachtsmarkt in Neuenrade 2018

Das Tor einer angrenzenden Tiefgarage war geöffnet. Tische und Bänke mit Hussen luden dazu ein, dort, am Rande des Geschehens, die Bratwurst der Fußballjugend des TuS Neuenrade im Trockenen zu verspeisen. Weihnachtliche Musik, die teilweise live dargeboten wurde, übertrug die Musikanlage auch bis zu den Tischen in der Tiefgarage.

Advents- und Weihnachtslieder

Eine der am Samstagabend auftretenden Gruppen war „Singen macht Freu(n)de“. Seit zwölf Jahren musizieren die Damen zusammen, stets begleitet von Anne Haucke mit ihrer Gitarre. Passenderweise trugen sie am Samstagabend zwölf Advents- und Weihnachtslieder vor. Dazu hatten sich die Frauen ein trockenes Plätzchen auf der Terrasse des Café Karl gesucht. Gesehen wurden sie dort nur von wenigen Marktbesuchern. Der Live-Gesang über die aufgestellten Boxen erfreute dennoch viele, die unter den Pavillons in geselliger Runde beisammen standen.

Was genau drin ist, wurde nicht verraten: Der „Diskussionspunsch“ bot denjenigen, die sich damit zuprosteten, sogleich Gesprächsstoff.

Basis für so manches Gespräch beim Neuenrader Weihnachtsmarkt war der „Diskussionspunsch“, ein geheimnisumwoben verfeinerter Glühwein. „Wahrscheinlich mehr Alkohol, in jedem Fall ein Frauengetränk“, meinte ein Damentrio, drei wärmende Punschbecher in den Händen haltend. Wem das nicht reichte, der erhielt Sliwowitz bei der Neuenrader Schützengesellschaft.

Überraschungstüte für Erwachsene

Wer lieber auf Alkohol verzichtete sowie Kinder wurden an den Ständen der Kindertagesstätten Wirbelwind, Sausebraus und Hummelnest fündig. Dort, im Schein tausender kleiner Lichter vor Blumen und Floristik Maike Dietz, gab es Kinderpunsch. Dazu süße und herzhafte Muffins sowie kleine Geschenkideen, „15 Minuten Weihnachten in der Tüte“ zum Beispiel, eine liebevoll gepackte und verzierte Überraschungstüte für Erwachsene mit Kerze, Tee und Gedicht für eine kleine Auszeit in der adventlichen Hektik.

Größere Dekorationen, natürlich ebenfalls stets handgefertigt, fanden sich an weiteren Ständen. Bunte Sterne aus Papier bot das Jugendzentrum Niederheide an. Ausgesägte Tannenbäume und mehr boten drei Familien um Peter Hofmann an. Sie unterstützten damit die Frühförderstelle der Lebenshilfe am Semberg.

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