Zapf-Training für das Volksfest

Profi zeigt Laien, worauf es beim Bierzapfen ankommt

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Während des Probezapfens konnten die Vertreter der Neuenrader Vereine schon mal üben, wie sie die Getränkebestellungen während des Gertrüdchens meistern können.

Neuenrade - Bekanntlich werden die Neuenrader Vereine beim nächsten Gertrüdchen stärker in den Fokus rücken und als Teams den Getränkeverkauf übernehmen. Aus diesem Grund stand am vergangenen Samstag das Probezapfen auf dem Programm.

Das Organisationsteam in Person von Thorsten Lepke und Tobias Kroner begrüßte die Teilnehmer passenderweise aus einem Getränkewagen heraus.

Zunächst sollte es um die Technik einer Zapfanlage und den Fasswechsel gehen. Nach dieser kurzen Einführung stand mit dem Zapfen der wichtigste Programmpunkt an.

Nachdem sich die ersten Kandidaten nur zögerlich an die Anlage getraut hatten, versuchte Domenic Troilo von der Neuenrader Schützengesellschaft sein Glück und rief alle Teilnehmer dazu auf, „den Hahn mal laufen zu lassen“.

Die nötigen Tricks und Tipps hatte der langjährige Altstadt-Wirt Herbert Moch im Gepäck. „Als Zapfer bist Du der Dirigent hinter der Theke.“ Er brachte den angehenden Bierzapfern die nötigen Kniffe bei, um vor allem bei großen Bestellungen bestehen zu können.

Zudem wies er darauf hin, dass die Arbeit in der Passage vor allem am Freitag- und am Samstagabend „echte Maloche“ sei. „Da muss jeder hochkonzentriert sein und wissen, was auf ihn zukommt“, betonte Moch. Für diese Schichten sollten sich möglichst keine Anfänger melden.

Darüber hinaus sollte es beim Probezapfen vor allem auch darum gehen, das Gemeinschaftsgefühl der Gruppe zu stärken. „Der Geist dieser Veranstaltung beginnt genau hier und jetzt“, so Domenic Troilo. Obwohl das Gertrüdchen federführend vom Stadtmarketing ausgetragen werde, würden die Vereine die vielen helfenden Hände stellen.

„Wir sind stolz, dass das auf so breiten Beinen steht“, unterstrich Stadtmarketing-Geschäftsführerin Sandra Horny. Auch Bürgermeister Antonius Wiesemann freute sich über die hohe Akzeptanz und die vielen Teilnehmer am Probezapfen. Zur Stärkung der zukünftigen Zapfteam-Mitglieder hatte das Stadtoberhaupt noch Würstchen gespendet.

Für alle Beteiligten geht es nun in die heiße Phase der Vorbereitung. „Und wir freuen uns, dass wir in den nächsten Wochen noch viele Neuigkeiten haben“, so Domenic Troilo.

In diesem Jahr haben die Vereine gleich im doppelten Sinne die Möglichkeit, sich auf dem Gertrüdchen zu präsentieren. Im vergrößerten Zelt der Pfadfinder wird es eine Bühne geben, auf der jeder Verein einen Programmpunkt gestalten kann.

„Wir sind zwar schon gut gebucht, haben aber hier und da noch Freiräume“, so Sandra Horny. Insgesamt seien es im Moment rund zwölf Vereine, die sich bereits für eine Aufführung im „Pfadizelt“ gemeldet hätten.

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