Ratsinformationssystem nun online

Anja Heide, Frank Mollitor, Kurt Maurer und Frank Staffel (von links nach rechts) haben das neue Ratsinformationssystem und das Dokumentemanagementsystem der Verwaltung auf einen Nenner gebracht. -   Foto: von der Beck

Neuenrade -   Das neue Ratsinformationssystem (RIS) ist fertiggestellt, seit Montag ist es online. Wer will, kann sich schon über die Aktivitäten des Neuenrader Stadtrates informieren. Künftig werden alle Informationen, angefangen bei Sitzungsterminen über Tagesordnungspunkte, Sitzungsvorlagen oder Anträge der Fraktionen, online gestellt.

Auch die Ratsvorgänge des Jahres 2012 und der vergangenen Monate dieses Jahres wurden schon eingepflegt. Ältere Vorgänge sind online nicht abrufbar, der Aufwand wäre einfach zu groß gewesen, hieß es am Montag bei der Präsentation des RIS.

Es hatte ein Weilchen gedauert bis die Mannschaft der Verwaltung, Frank Mollitor, Anja Heide, Kurt Maurer und Frank Staffel das System online stellen konnten. Man hatte sich entschieden, nicht einfach ein System von der Stange zu nehmen, sondern eben ein Ratsinformationssystem anzuschaffen, das mit dem Dokumentenmanagementsystem der Verwaltung optimal kombiniert werden konnte. Auch musste auf die Freigabe der Mittel (insgesamt nun 7000 Euro plus Personalkosten) gewartet werden, zudem gab es dann das eine oder andere technische Problem zu lösen, dazu hatten die Verwaltungsmitarbeiter noch andere Dinge zu tun, schließlich musste die Einführung des Systems quasi nebenbei erfolgen, eben immer dann, wenn die beauftragte Truppe auch Zeit hatte. Jetzt ist es vollbracht und inzwischen haben sich schon mindestens 60 Prozent der Ratsmitglieder auch nach einer Schulung damit einverstanden erklärt, das System zu nutzen. Ziel des Ratsinformationssystems, das nach einem Antrag der FDP angeschafft wurde, ist es Porto- und Druckkosten zu sparen, aber eben auch, die Ratsarbeit für den Bürger transparenter zu machen.

Die Ratsmitglieder haben natürlich einen erweiterten Zugang, zudem wird es möglich sein, sich während der Sitzung via W-Lan einzuloggen. Für diese Erweiterung gibt die Verwaltung 2500 Euro aus, vorher war der Zugang auf maximal sieben Personen beschränkt. Das RIS werde zudem bestmöglich gesichert, versicherten am Montag die Verwaltungsmitarbeiter.

Über die eine oder andere Zusatzfunktion ergeben sich für die Ratsmitglieder ganz neue Möglichkeiten. Das Chatten mit den anderen Ratsmitgliedern ist während der Sitzung dann durchaus möglich. Man muss die Software allerdings gut kennen und ein Häkchen entfernen sonst wird der Chat für alle sichtbar.

- Von Peter von der Beck

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